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Florian Grey - Destroying Kingdoms



Release Info: 2023 - No Cut - Full Length
Band Info: Deutschland - 2012 - Gothic
Bewertung: 6


Songs:

1. Destroying Kingdoms
2. Lie To Me
3. The Great Nowhere
4. Our Undefinied Loneliness
5. Starless Skies
6. Nothing Left To Love
7. Our Thirsty Hearts
8. Burning Waters
9. Last Of Us
10. Light Up The End Of The World
11. A Road From The End To The Beginning

Die deutsche Truppe hat sich fünf Jahre Zeit gelassen um den Nachfolger von «Ritus» einzuspielen. Wie es sich für Dark Rock gehört, fehlt eine gewisse Melancholie natürlich nicht obwohl Florian Grey doch erheblich positiver klingen, als andere Bands in diesem Genre.

Das liegt vor allem an den omnipräsenten Pop Einflüssen und genau da liegt die grösste Krux dieses Albums. Ein Song wie «Our Undefined Loneliness» sei hier als Beispiel genannt, denn obwohl hier nette Melodien verbratet werden, der Gesang stark daherkommt und auch die Atmosphäre durchaus Dark Rock Like ist, fehlt einfach - aufgrund der süsslichen Popattitüde - eine gewisse Grundhärte für Metaller. Klar, HIM kommen mir da in den Sinn und tatsächlich dürften Ville Valo Fanatiker am ehesten mit Florian Grey klarkommen, auch wenn der Finne mit seiner tiefen Stimme nicht eins zu eins vergleichbar ist. Auf dem Arwork ist sowohl ein normales und ein umgekehrtes Kreuz abgebildet und das Spiel zwischen Gut und Böse beherrschen die Jungs mit ihren Soundcollagen prächtig. Am besten gefallen mir die Deutschen, wenn sie wie mit «Nothing Left To Love» etwas flotter unterwegs sind.

Keine Frage, Florian Grey sind ziemlich weit entfernt davon bei mir Jubelarien auszulösen, dazu fehlt mir einfach der Biss. Fans von HIM, Sisters Of Mercy oder Unheilig dürften an diesem Silberling aber ihre helle Freude haben und dass die Band zusammen mit Mono Inc. auf Tour ist, macht durchaus auch Sinn. 



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