Mit dem neuen Album «Code Red» im Gepäck,
statteten Primal Fear dem Z7 wieder einmal einen Besuch ab. Dass die Band
überhaupt auf der Bühne stand, verdankt sie der Tatsache, dass ihr Mitglied Mat
Sinner nach fast 2 Jahren schwerer Krankheit wieder einigermassen fit ist. Mit
im Tross waren The Unity, die Band um Tobias Exxel (Edguy), Henjo Richter und
Michael Ehré (beide Gamma Ray). Alle drei sind ja momentan die Leidtragenden
der Helloween Reunion mit Kai Hansen und dass Tobias Sammet schon etliche Jahre
den Fokus auf Avantasia legt.
The Unity
Wie
der Headliner haben auch The Unity erst ein neues Album veröffentlicht und
damit den vierten Longplayer ihrer Geschichte. Obschon der Besucheraufmarsch
sich an diesem Sonntag arg in Grenzen hielt, legten die Burschen einen
fulminanten Auftritt hin. Neben dem neuen Album, bei dem «No More Lies» und «Never
Forget» herausragten, fanden auch die beiden Vorgänger mit je zwei Songs ihre
verdiente Anerkennung. Tobias Exxel strahlte jedenfalls über alle Backen und
legte eine beindruckende Performance ab und mit Jan Manenti verfügt The Unity ausserdem
über einen klasse Sänger. Wer die Band bisher nicht kannte, dem sei der
hochklassige Melodic Power Metal ans Herz gelegt. Die Zeit verflog jedenfalls
wie im Fluge, kein Wunder bei nur 7 Songs. Eigentlich unverständlich, dass man The
Unity nicht mehr Songs zugestanden hat, so früh wie heute bin noch nie aus dem
Z7 gekommen. Sieht man über diesen Aspekt weg, bleibt ein toller Auftritt einer
Band, die Headliner Qualitäten hat.
Setlist:
«Masterpiece» - «No Hero» - «No More Lies» - «Always Two Ways To Play» - «Welcome
Home» - «Saints And Sinners» - «Never Forget»
Primal Fear
Endlich
sind Primal Fear wieder auf den Bühnen dieser Welt, auch wenn Mat Sinner noch
fehlte, weil er erst wieder live spielen will, wenn er hundertprozentig fit ist.
Ralf Scheepers und seine Mannen starteten mit «Chainbreaker» fulminant in den
Konzertabend. Primal Fear sind ja mittlerweile auch schon lange dabei, umso
schwerer dürfte es sein, eine Setlist zusammen zu stellen, vor allem wenn der
neuster Longplayer namens «Code Red» solch ein Kracher ist. So fügten sich das
grandiose «Deep In The Night» oder «The World Is On Fire» fabelhaft zwischen
allen anderen Hits ein. Erstaunlich war, dass die Stimmung okay, aber weit weg
von euphorisch war. Ob es daran lag, dass es Sonntagabend war, es zudem klimatechnisch
immer noch heiss war oder fehlte Mat doch mehr als man dachte? Vielleicht etwas
von allem, aber Primal Fear machten definitiv nicht viel falsch. Ralf sang
gewohnt stark, der Sound war grandios und wie schon gesagt die Setlist fantastisch.
Hit reihte sich an Hit und weil das Konzert bereits um 19:00 startete, war
bereits vor 22:00 Schichtende, so dass man am Montag nicht hundemüde auf der Arbeit
auftauchen musste. Es war beileibe nicht das beste Primal Fear Konzert, aber eine
solide Darbietung allemal und kurzweilig sowieso.
Setlist:
- «Chainbreaker» - «Rollercoaster» - «The World Is On Fire» - «Deep In The Night»
- «Face The Emptiness» - «Another Hero» - «Nuclear Fire» - «Hear Me Calling» -
«Fighting The Darkness» - «King Of Madness» - «The End Is Near» - «When Death Comes
Knocking» - «Final Embrace» - «Angel Is Black» - «Running In The Dust»
The Unity











































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