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Soul Asylum - Grave Dancers Union



Release Info: 1992 - Columbia - Full Length
Band Info: USA - 1981 - Rock
Bewertung: 7       


Songs:

1. Somebody To Shove
2. Black Gold
3. Runaway Train
4. Keep It Up
5. Homesick
6. Get On Out
7. New World
8. April Fool
9. Without A Trace
10. Growing Into You
11. 99%
12. The Sun Maid

Mit Runaway Train und dem zugehörigen Video über vermisste Kinder gelangte diese Band plötzlich zu Weltruhm. Angefangen haben sie mit lärmigen Garagenrock, der dann langsam songorientierter wurde. Schon auf den Vorgängeralbum The horse they rode in on konnte man diese Entwicklung hören. Und plötzlich hatten sie auf dieser Platte einen ganzen Haufen Songs, die radiotauglich waren, ohne sich dabei zu stark von der Alternativszene wegzubewegen. Harte Gitarren gab es immer noch, aber auch Melodien und gute Arrangements. Ein MTV-unplugged war sogar der Lohn. Dave Pirner hatte natürlich auch eine Stimme, die es in sich hatte. Er konnte gebrochen, verzweifelt, zuversichtlich und melancholisch zugleich klingen. Der Wechsel zwischen laut und leise, kein Problem. Das schaffen nicht so viele. Diese Band hätte REM-Status erreichen können, und auch das nächste Album hatte es in sich, aber plötzlich geriet die Band dann danach in Vergessenheit, obwohl sie bis heute (in anderer Besetzung) Alben veröffentlichen. Aber Stimmungen ändern sich und plötzlich war straighter Rock nicht mehr gefragt. Schade, eine gute Platte. (AMAZON)


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