1. Stand Up And Fight
2. Charlie Snow
3. Can't Say No To You
4. Revenge
5. Stoking Up The Fires Of Hell
6. Rock 'n' Roll Child
7. Questions
8. Wildfire
Quartz ist eine britische Band die in den 70er und Anfang der 80er Jahre aktiv waren. Leider haben sie nie den Sprung nach ganz oben geschafft. Das beste Album der Band ist ohne Zweifel "Stand Up and Fight". Der beste Song der Band "Satan's Serenade" ist aber nicht auf diesem Album. Und auch der Song "Mainline Rider", mit dem sie indirekt Rockgeschichte geschrieben haben, ist nicht mit auf diesem Album. Indirekt deshalb, weil die Basslinie des Songs später beim legendären Black-Sabbath-Titel "Heaven and Hell" wieder auftauchte. Generell ist die Band stark mit Black Sabbath verbandelt. Das bekannteste Mitglied der Band dürfte Geoff Nicholls gewesen sein, der jahrzehntelang mit Black Sabbath eng verbunden war und dort auch oft die Keyboards beisteuerte. Keine Ahnung aber je zu einem Zeitpunkt als offizielles Bandmitglied ausgewiesen wurde. Auch vom Sound her, werden vor allem Black Sabbath-Fans auch bei Quartz auf ihre Kosten kommen: Schwerer unaufhaltsamer Lava-Rock. Ich habe das immer sehr gemocht. Vor allem der Song "Wild Fire" ist bei mir hängen geblieben. Aber die Songs auf dem Album sind ziemlich gleichwertig. Es gibt keinen Durchhänger aber auch keinen absoluten Höhepunkt. Es ist halt ein durchgehend geiler und gleichmäßiger Lava-Rock-Strom. Historisch dürfte das Album vor allem wertvoll sein, weil es von Tony Iommy produziert wurde. Und noch ein weiteres Sabbath-Mitglied adelt das Werk: Der "Prince of Darkness" Ozzy Osbourne taucht als Gastsänger beim Titel "Stoking Up The Fire Of Hell" auf. Das muss man explizit dazu sagen. Wenn man sich den Song anhört, würde das nämlich nicht unbedingt auffallen. Warum ist die Band nicht groß heraus gekommen? Ich denke es lag vor allem an der Optik. Man suche nur beispielsweise nach auf youtube nach dem Auftritt von Quartz bei "Look Hear" im Jahre 1979. Dort präsentieren sie den wirklich tollen Song "Wild Fire" aus dem Album. Ob der froschgrüne Trainingsanzug des Sängers dabei so optimal für die optische Präsentation war, sei dahin gestellt. Passt irgendwie nicht so richtig zum "Barbaren-Cover" der Albums, wenngleich es schon etwas barbarisches hat. Ich habe von der Band auch das Album "Live Quartz". Die Fotos dort zeigen auch nicht unbedingt das, was man mit Rockstars assoziiert. Die Musik ist für Freunde des Lava-Rocks aber über jeden Zweifel erhaben. (AMAZON)


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