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Savage (GER) - Glory Riders



Release Info: 2023 - Dying Victims - Full Length
Band Info: Deutschland - 2019 - Heavy Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Carcass On Your Shoulders
2. Life In Chains
3. Make My Day
4. Master Bator
5. Wheels Of Fire
6. Nightmare Invaders
7. Glory Riders
8. Thirty & Dirty

Savage machen meinen persönlichen Dying Victims Label-Hattrick (nach den Scheiben von Fukkin’ Vengeance und Farscape) diesen Monat perfekt. Die Band aus Bayern hat sich 2019 gegründet und veröffentlicht nun ihr Debütalbum. Weshalb man sich in Zeiten des Internet und der Möglichkeit der Recherchen einen solchen Namen auswählt ist zumindest fragwürdig, schliesslich ist die britische Band Savage, die 1983 mit «Loose ‘n Lethal» einen kleinen Klassiker veröffentlicht hat, immer noch aktiv.

Savage’s Einflüsse sind vielfältig und reichen von W.A.S.P., Lizzy Borden, Halloween bis Mötley Crüe. Stilistisch irgendwo zwischen altem US-Metal und NWOBHM präsentieren Savage acht Songs mit einer eher minimalistischen Produktion, welche definitiv Luft nach Oben hat. Die Songs selber machen Laune und tauchen tief in die Achtziger, egal ob beim Opener «Carcass On Your Shoulders», beim starken «Make My Day» oder bei der Up-Tempo Nummer «Master Bator».  Was der Scheibe fehlt, sind die ganz grossen Momente, aber für ein Debütalbum machen die Bayern ihre Sache mehr als ordentlich. Die Gitarren braten ordentlich, das Schlagzeug macht Druck und Sänger Pawel Nekovic hat eine ordentliche Röhre.

Savage sind ein weiterer Kandidat für Festivals wie Keep It True, Ironfest oder das Trveheim, weshalb Fans solcher Veranstaltungen der Band ein Ohr leihen sollten. Ach ja, das Artwork ist dermassen schlecht, dass es schon was Kultiges hat und an Bands wie Heavy Load, Battleaxe oder Metalucifer erinnert, was ja auch wieder keine schlechten Referenzen sind. 




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