1. Denounce God
Neben
dem Vier-Track Demo von 1997 befinden sich auch neun Songs eines bis dato unveröffentlichten
Demos, welches ein Jahr später an verschiedene Medien und Labels geschickt
wurde. Hört man Songs wie den Titeltrack oder «Denounce God» zum ersten Mal
denkt man unweigerlich an Morbid Angel. Die Schlagzeugarbeit erinnert
jedenfalls frappant an Göttergaben der ebenfalls aus Tampa stammenden Band. Wer
Florida-Death mag, wird an den rohen und brutalen Songs Gefallen finden, muss
sich aber auch auf eine rudimentäre Produktion einlassen, so wie bei den eher
stumpfen und ermüdenden Nummern namens «Encarta» oder «Rack Of Torment».
Ob
diese Veröffentlichung Sinn macht, darüber lässt sich definitiv streiten zumal
für 2024 das nächste Full-Length Werk der Band angekündigt ist. Diabolic Fans
werden die Frage mit Ja beantworten und ein gewisser Kultfaktor lässt sich auch
nicht leugnen. Ein Album also in erster Linie für Die-Hard Diabolic Fans und
Alles-Sammler.


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