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Dogma - Dogma



Release Info: 2023 - MNRK - Full Length
Band Info: USA - 2021 - Hard Rock
Bewertung: 8,5


Songs:

1. Forbidden Zone
2. Feel The Zeal
3. Be Free
4. My First Peak
5. Made Her Mine
6. Banned
7. Carnal Liberation
8. Free Yourself
9. Bare To The Bones
10. Make Us Proud
11. Pleasure From Pain
12. Father I Have Sinned
13. The Dark Messiah

Dogma…Eine Religion? Eine Band? Eine Sekte? Ein Kult? Eine Bewegung? So stellt sich die Band vor, welche aus vier Frauen besteht die in Nonnenkleidung mit Schminke und umgedrehten Kreuzen auftritt. Die bereits erschienenen Videos spielen ausserdem mit Sex und Fantasien. Sex sells? Doch es steckt mehr dahinter als man auf den ersten Blick vermuten mag.

Dogma sind Lilith (Gesang), Lamia (Gitarre), Nixe (Bass) und Abrahel (Drums) und haben sich ein Konzept erarbeitet, welches durchdacht wirkt: «We believe in complete Freedom, unbound by a belief in any God. Each Person Is Their Own God» ist ein Motto der Band. Ausserdem haben sie 13 Prinzipien die «Dogma» repräsentieren, beispielsweise das Fanatismus verboten ist, trenne Sex von Gefühlen (nur einvernehmlich) oder das wahre Freiheit darin besteht nichts zu erwarten und sich auf niemanden zu verlassen. Es lohnt sich also sich näher mit Dogma zu beschäftigen.

Musikalisch geistern einem sofort Kapellen wie Ghost, Powerwolf oder Alice Cooper durch den Kopf, ich würde auch Vixen und Hysterica (kennt die noch jemand?) aufzählen. Für ein Debüt wirkt das Ganze unheimlich ausgereift, die Songs sind alle mit einer nötigen Grundhärte ausgestattet, meist im Midtempo geschrieben und «catchy as fuck», eine gelungene Mischung aus 80er Hardrock, Glam und Melodic Metal. Meine persönlichen Favoriten decken sich so ziemlich mit den Single Auskopplungen: «Father I Have Sinned», «My First Peak» und «Carnal Liberation» aber auch der Stampfer «Bare To The Bones» oder das atmosphärische «Make Us Proud».

Dogma sind also eine Band, dies es gilt auf dem Radarschirm zu beobachten, denn sowohl musikalisch wie auch imagetechnisch haben die Mädels einiges zu bieten. Optisch liegt natürlich eine Tour mit Ghost auf der Hand.




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