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Dimmu Borgir - Inspirato Profanus



Release Info: 2023 - Nuclear Blast - Full Length
Band Info: Norwegen - 1993 - Black Metal
Bewertung: 6


Songs:

1. Black Metal
2. Satan My Master
3. Dead Man Don't Rape
4. Nocturnal Fear
5. Burn In Hell
6. Perfect Strangers
7. Metal Heart
8. Nocturnal Fear 

Ein Schelm wer Böses denkt: Dimmu Borgir veröffentlicht kurz vor Weihnachten ein Album mit Coverversionen. Ob die Norweger nur schnell Kasse machen wollen oder ob sich der Kauf lohnt, darüber kann definitiv gestritten werden. «Wir dachten, es wäre an der Zeit, endlich die Coversongs, die wir im Laufe der Jahre gemacht haben, zusammenzustellen und diesen Versionen ein aktualisiertes Mastering zu geben, alles in einem Paket, das einige unserer vielen Einflüsse hervorhebt!» meint dazu Gitarrist Silenoz.

Neben den für Dimmu Borgir verständlichen Auswahlen von Venom, Bathory und Celtic Frost findet der Fan auch Versionen von Accept, Twisted Sister und Deep Purple und eine wenig gelungende Interpretation von «Dead Man Don’t Rape» von einer Industrial - Truppe namens «G.G.H.F.». Als wirklich stark würde ich «Burn In Hell» von Twisted Sister und «Perfect Strangers» von Deep Purple bewerten, welche nach allen Regeln der Kunst einen schwarzen symphonischen Black Metal Anstrich erhalten haben. Trotzdem bleibt nach dem Genuss des Albums ein fader Beigeschmack. Mit 31 Minuten ist es erstens sehr kurz geraten und zweitens bietet es absolut nichts Neues, da die Songs schon irgendwann mal als Bonustracks oder B-Seiten veröffentlicht wurden.

Sorry Dimmu Borgir und Nuclear Blast, aber das geht deutlich besser. Ich kann mich da an «Masterpieces» von Hammerfall erinnern, das eine änliche Idee verfolgt hat, aber deutlich oppulenter an den Endkunden verkauft wurde. Das Werk hier ist enttäuschend und lieblos ausgefallen und wäre als Bonus-Disc des nächsten Albums die bessere Wahl gewesen. 

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