1. Down
Aus
Reichenbach in Sachsen stammt dieser Fünfer, der nach einer EP und zwei Split Veröffentlichungen
nun mit dem ersten Full Length Album aufwartet. Dabei macht die Band ziemlich
schnell klar, was einen erwartet: Schwarz angehauchten, räudigen Old School
Thrash und Death Metal.
Sofort
schiessen einem Bands wie Sodom, Destruction, Possessed oder Venom durch den Kopf,
wenn die Deutschen mit «Down» loslegen. Untermalt von galoppierenden Drums
übernimmt die Gitarre schnell den Lead, bevor Sänger E.M. mit seinem rauhen
Gesang de Song die Richtung vorgibt. Nach dem schnellen «High Tension» und der
Abrissbirne «Arson From Beyond» wird aber auch schnell klar, dass die ganze
Scheibe zwar Laune macht, aber rein gar nichts bahnbrechendes bietet. Die Riffs
bleiben kaum lange im Gedächtnis und ich bin nicht sicher, wie oft man das
Album danach noch einmal auflegen wird, weil es einfach bessere Referenzwerke
gibt. Mit Ausnahme von «Blasphemous Rupture», welches eine ganze Stufe über den
anderen Songs anzusiedeln ist. Hier glänzen Boundless Chaos mit wirklich guten
Ideen und starken Gitarren.
Die
Band scheint Spass an der Sache zu haben, man geht energetisch an die Sache und
live dürfte hier einiges gehen. Noch ist man allerdings etwas auf der Suche
nach einer eigenen Duftnote.


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