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Exit Eden - Femmes Fatales



Release Info: 2024 - Napalm - Full Length    
Band Info: USA - 2016 - Symphonic Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. Femme Fatale
2. It's A Sin
3. Run!
4. Separate Ways
5. Buried In The Past
6. Désenchantée
7. Dying In My Dreams
8. Poison
9. Alone
10. Hold Back Your Fear
11. Kayleigh
12. Elysium

Eine schlechte Nachricht gleich zu Beginn: Amanda Somerville ist nicht mehr dabei beim zweiten Album des Projektes Exit Eden. Verblieben sind Clémentine Delauney (Visions Of Atlantis), Anna Brunner (League Of Disortion) und Marina LaTorraca (Phantom Elite). Da die drei Sängerinnen mit ihren Hauptbands viel unterwegs sind, sind die  fast sieben Jahre Wartezeit bis zum zweiten Album leicht zu erklären.

Waren auf «Rhapsodies In Black» nur Coverversionen zu hören, hat man nun sechs Eigenkompositionen und sechs Versionen bereits bekannter Hits. Mitverantwortlich für das Songwriting war unter anderem auch Hannes Braun von Kissin’ Dynamite, was für eine gewisse Qualität bürgen sollte. Und tatsächlich: Der Opener «Femmes Fatale» ist ein famoser, bombastischer Song mit Ohrwurmqualitäten, der durch die drei phänomenalen Stimmen zu einem Symphonic-Leckerbissen reift. Mit «Run!» überzeugt auch der zweite eigene Song, der eine folkige Atmosphäre schafft und mit Gastsänger Marko Hietala (Ex-Nightwish) eine weitere spannenden Komponente bietet. Mit «Buried In The Past» trifft man ebenfalls ins Schwarze, dieser Song erinnert in seiner Machart am ehesten an Visions Of Atlantis.

Bleiben die Coverversionen: «It’s A Sin» von den Pet Shop Boys wurde in ein symphonisches Gewand gesteckt und hat seinen Reiz, allerdings hat mich die Version von Gamma Ray damals deutlich mehr überzeugen können. Weitere bekannte Songs von Journey (Separate Ways), Alice Cooper (Poison) oder Heart (Alone) sind gut arrangiert, toll intoniert, bieten aber am Ende wenig Überraschendes.

Als Fazit kann ich nur sagen: Mehr Mut Ladies! Beim nächsten Album bitte den Anteil der Coverversionen weiter reduzieren, denn das eigene Material ist wirklich, wirklich gut! 8,5 Punkte für die eigenen Songs, 7,5 Punkte für die Coverversionen, macht im Schnitt eine gute Acht!



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