Alphabet

Saxon - Hell, Fire And Damnation



Release Info: 2024 - Silver Lining - Full Length
Band Info: England - 1978 - Heavy Metal
Bewertung: 9


Songs:

1. The Prophecy
2. Hell, Fire And Damnation
3. Madame Guillotine
4. Fire And Steel
5. There's Something In Roswell
6. Kubla Khan And The Merchant Of Venice
7. Pirates Of The Airwaves
8. 1066
9. Witches Of Salem
10. Super Charger

Nach dem wenig inspirierten MORE INSPIRATIONS sind Saxon wieder voll in der Spur: HELL, FIRE AND DAMNATION strotzt vor metallischer Muskelkraft. Wie seit über zehn Jahren von Andy Sneap produziert, klingt auch das 24. Saxon-Studioalbum zupackend und zeitgemäß, dabei aber der ehernen Tradition verpflichtet. Die Briten gucken nicht nach links oder rechts, sondern konzentrieren sich wie üblich auf ihr Kerngeschäft: Kraftvoller Heavy Metal, wie ihn nur das Vereinigte Königreich hervorbringt. Dabei überzeugt das Album mit ansteckend guter Laune (trotz auch mal düsteren Themen), ausgefeilten Melodien sowie treffsicheren Riffs und Soli. Biff Byford singt auffallend kräftig und dynamisch – bissig und vereinzelt hoch kreischend. Nicht zuletzt der nostalgische Heavy-Schunkler ‘Pirates Of The Airwaves’ überzeugt mit Schmackes und Augenzwinkern; ‘Super Charger’ ist ein echtes Energiebündel, wie es so ähnlich auch von Judas Priest dieser Tage stammen könnte. Dass Saxon noch keinen Song namens ‘Fire And Steel’ im Programm hatten, verwundert – und wie energetisch sie diesen klischeetriefenden Aufhänger im hohen Band-Alter festnageln, verdient jeden Respekt. ‘There’s Something In Roswell’ und ‘Witches Of Salem’ zeichnen ihre Verschwörungs- und Gruselerzählungen mit düstererem Groove, während sich ‘Madame Guillotine’ und der Galopper ‘Kubla Khan And The Merchant Of Venice’ mit ohrwurmigen Melodien festsetzen. Man hört HELL, FIRE AND DAMNATION an, dass die Band Bock hatte, die alte Dampfmaschine auf Hochtouren fahren zu lassen.(METAL HAMMER 5,5 / 7)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Popular Posts