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Cocker, Joe - One Night Of Sin



Release Info: 1989 - Capitol -  Full Length
Band Info: England - 1967 - Rock
Bewertung: 7


Songs:

1. When The Night Comes
2. I Will Live For You
3. Got To Use My Imagination
4. Letting Go
5. Just To Keep From Drowning
6. Unforgiven
7. Another Mind Gone
8. Fever
9. You Know It's Gonna Hurt
10. Bad Bad Sign
11. I'm Your Man
12. One Night Of Sin

Komponieren war noch nie seine Sache. Joe Cocker zählt mit Sicherheit zu den zehn erfolgreichsten Schmarotzern der Rockgeschichte - und natürlich auch zu den besten. Es nötigt schon Respekt ab, wie der inzwischen 45jährige den ab- gedroschenen Rockklassiker "Fever" mit seinen rauhen Stimmbändern so gefühl- voll interpretiert, daß er ganz neue Reize entwickelt. "One Night Of Sin" setzt da an, wo Joe Cockers letztes Album "Unchain My Heart" aufhört. Produzent Charlie Midnight legte wieder das kraftvolle, erdige, dabei nie zu kantige Instrumentalfundament, über dem Cocker sein ge- waltiges und mit dem Alter immer eindrucksvolleres Organ entfalten kann. Der Unterschied zum Vorgänger: ein etwas rauherer und härterer Sound. Allerdings kommen auch Popfans auf ihre Kosten. So beginnt das Album mit dem eingängigen "When The Night Comes", geschreiben von Bryan Adams. Ein monu- mental aufgebauschtes Piano-Intro mündet in eine gefällige Melodie. Ansons- ten reicht das Spektrum von Schmusesongs wie "You Know We're Gonna Hurt" und dem noch einfühlsameren "Letting Go" bis zur verrockten Version des Leonard- Cohen-Stücks "I'm Your Man". Wenn Joe Cocker so weitermacht, dann stellt er zumindest ein Naturgesetz auf den Kopf: Sein dritter Frühling dauert jetzt schon fünf Jahre. (AMAZON)




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