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In Extremo - Quid Pro Quo Live



Release Info: 2016 - Vertigo - Full Length
Band Info: Deutschland - 1995 - Deutschrock
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Störtebeker
2. Roter Stern
3. Quid Pro Quo
4. Pikse Palve
5. Lieb Vaterland, Magst Ruhig Sein
6. Flaschenteufel
7. Dacw'Nghariad
8. Moonshiner
9. Glück Auf Erden
10. Schwarzer Rabe
11. Sternhagelvoll
12. Wenn Das Licht Angeht
13. Palästinalied
14. Quid Pro Quo

15. Prolog
16. Quid Pro Quo
17. Feuertaufe
18. Zigeunerskat
19. Störtebeker
20. Gaukler
21. Unsichtbar
22. Sängerkrieg
23. Lieb Vaterland, Magst Ruhig Sein
24. Roter Stern
25. Seemannslieder
26. Sternhagelvoll
27. Schwarzer Rabe 
28. Moonshiner
29. Himmel Und Hölle
30. Belladonna
31. Pikse Palve

IN EXTREMO haben ein wirklich erfolgreiches Jahr hinter sich. Ihr Album “Quid Pro Quo“ verkaufte sich wie geschnitten Brot, ging direkt von 0 auf 1 in den Offiziellen Deutschen Album Charts und erhielt zu allem Überfluss hier auf metal.de völlig zurecht die Höchstwertung. Nun hat es sich die Band zur Angewohnheit werden lassen nach nahezu jedem Album eine Live-Platte der dazugehörigen Tour zu veröffentlichen. Schauen wir mal, was “Quid Pro Quo – Live“ so alles kann.Nach einem kurzen Prolog, in dem ein nahezu episches Intro den Konzertbeginn ankündigt, legen IN EXTREMO mit dem Titelsong “Quid Pro Quo“ einen druckvollen Start hin, der überzeugt. Der Gesamtsound ist durchweg gut, was bei einer Live-Scheibe eher selten der Fall ist. Besonders klar sind sämtlichen mittelalterlichen Instrumente zu hören. Sackpfeifen, Tröten und Flöten sind als Markenzeichen der Band besonders wichtig und wurden daher im Sound besonders klar herausgearbeitet. Die Tracklist von “Quid Pro Quo – Live“ lässt jedoch im Vergleich zur Setlist der Tour einige Klassiker vermissen. “Vollmond“ oder “Liam“, ebenso wie “Nur Ihr Allein“ und einige andere Tracks fehlen. Grund dafür wird wohl sein, dass IN EXTREMO diese Lieder bereits auf einige andere Livedokumente gepackt und somit auf diesem Tonträger weggelassen haben. Schade, aber verständlich. Auch wenn der Gesamtsound für ein Livealbum überraschend gut ist – einigen Tracks fehlt das gewisse Etwas der Studioaufnahmen. Allen voran “Störtebeker“ und “Pikse Palve“, die auf dem Album runder und voller klingen, kommen beim Livepublikum zwar super an, lassen jedoch aus gesanglicher Sicht einige Highlights vermissen. Nichtsdestotrotz ist Micha ein vortrefflicher Sänger und überzeugt mit seiner rauen Stimme auch auf “Quid Pro Quo – Live“. Bestes Beispiel ist die Ballade “Gaukler“, in der wesentlich mehr Emotionen in die Stimme gelegt werden und somit den Gänsehautfaktor um einiges erhöhen. Dass die Liveversion eines Liedes besser ist als die Studioversion ist eine Rarität! Insgesamt ist das neue Livealbum von IN EXTREMO eine gute Scheibe, die nicht besonders aus bisherigen Veröffentlichungen heraussticht, jedoch durch einen guten Gesamtklang und eine ausgeglichene Balance aus Musik und Fangesängen durchaus angenehm zu hören ist. (METAL.DE)


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