Die
Spanier lärmen seit 2007 zusammen und haben sich mit Haut und Haaren dem Speed
und Heavy Metal verpflichtet. «Savage Dawn» ist fünfte Album der Band und
bietet dem Fan neben einem Intro und Outro acht neue Songs.
Der
Opener «Devil’s Eyes» ist eine Speed Metal Hymne die Fans von Enforcer oder
Exciter im Dreieck springen lassen wird. Die Produktion tut sein Übriges dazu,
dass man das Gefühl hat, man lebe gerade Mitte der Achtziger. Auch «Gypsy
Rocker» versprüht dieses Flair und lässt Erinnerungen an Motörhead wach werden.
«Kalaschnikow 47» startet mit Akustik Gitarre, bevor der Song sich zu einem
siebenminütigen Monster verwandelt, der mit einem simplen, aber effektiven
Refrain punkten kann. Speed Metal Maniacs dürften auch bei «Tyger Speed» steil
gehen, prägnantes Drumming, geile Riffs und Leads stehen hier im Vordergrund.
Iron Curtain sind vielleicht da und dort etwas gar ungestüm, heben sich aber dadurch
auch vom Rest ab und gibt der Band eine kauzig-charmante Note.
Iron
Curtain sind nicht originell, sie bieten nichts wirklich Neues, sie klingen
altbacken und…sie machen einfach verdammt Spass! Die unbändige Spielfreude ist allzeit
spürbar und katapultiert die Band spätestens ab jetzt in eine Liga mit der
jungen wilden Garde des traditionellen Stahls (Enforcer, Ambush, Night Demon
oder Stallion).


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