1. Rise From The Ashes
Die
Amerikaner bieten dem Hörer so einige Killerriffs und loten die Grenze von
Thrash und Death Metal definitiv aus. Dazu kommt ein alles in Grund und Boden
stampfender Schlagzeugsound. Die Vocals sind knallhart und erinnern mich in
diversen Tonlagen an Mille von Kreator. Man ist ziemlich gerne im schnellen
Bereich unterwegs, drosselt das Tempo aber immer rechtzeitig, was der Langeweile
keine Chance gibt. So bieten Songs wie «Rise From The Ashes», «Fear Incarnate»
oder «Fuck Them All» zwar nichts Neues, machen aber aufgrund ihrer
mitreissenden Instrumentierung einfach nur Spass. Das Album ist dermassen
kompakt und griffig, was aufgrund der Tatsache, dass das neue Werk im kreativen
Fernaustausch entstand, nicht so zu erwarten war. Ebenfalls ins Schwarze trifft
man mit dem Artwork. Wer hier an Megadeth erinnert wird, liegt nicht falsch,
denn dahinter steht Ed Repka, der bereits für Dave Mustaine oder Chuck
Schuldiner zeichnete.
Morbid
Saint sind lautstark zurück auf der Bühne. Gitarrist und Mitbegründer Jim
Fergades macht sogar Hoffnung für Liveaktivitäten: „Wir freuen uns jetzt über
alle Möglichkeiten, und je nachdem, welche sich uns bieten, kann eine Menge
passieren.“


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen