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Amaranthe - The Catalyst



Release Info: 2024- Nuclear Blast - Full Length
Band Info: Schweden - 2008 - Symphonic Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. The Catalyst
2. Insatiable
3. Damnation Flame
4. Liberated
5. Re-Vision
6. Interference
7. Breaking The Waves
8. Outer Dimensions
9. Resistance
10. Find Life

Als das selbstbetitelte Debütwerk 2011 das Licht der Welt erblickte, habe ich prophezeit, dass diese Scheibe von der tiefsten bis zur Maximalnote alles erhalten wird. Schaut man sich auf der Seite musiksammler.de nun die Urteile an, fühle ich mich bestätigt. Von 0.5 bis zur 10 ist da alles vertreten. Ich kann das nur zu gut verstehen, im Prinzip ist und war Amaranthe schon immer eine Pop Band mit Metaleinschlag. Die ersten drei Alben waren dann auch mit ein paar geilen Hymnen bestückt, danach trat die Band meiner Meinung nach etwas auf der Stelle. Das soll sich mit dem siebten Streich nun also wieder ändern.

Nun, verändert hat sich allerdings nicht viel. Noch immer dominieren Pop-artige Refrains, schwere Riffs, Growls und sowohl männlicher wie auch weiblicher Klargesang und jede Menge elektronische Spielereien. Nach dem typischen Amaranthe Opener «The Catalyst» folgen mit dem geilen Mid Tempo Knaller «Insatiable» (im Refrain mit ABBA Flair) und dem schnellen, aber auch eingängigen «Damnation Fire» die Alben Highlights. Der Rest ist eigentlich schnell erzählt. Es fällt kein Song wirklich ab, aber anhand der Ballade «Stay A Little While» lässt sich auch das eigentliche Dilemma erkennen. Da war «Amaranthine» vom Erstling doch ein ganz anderes Kaliber. Mit «Ecstasy» ist dann aber doch ein fettes Kaliber zu finden, der mit starkem Refrain und einem geilen Solo glänzt. «The Catalyst» reiht sich nahtlos in die Diskografie ein, wird Fans der Band garantiert zufriedenstellen und ist ja auch ein wirklich solides Album geworden. Die Gesangsleistungen von Elize Ryd und Nils Molin (auch bei Dynazty tätig) sind auf gewohnt hohem Niveau, die Produktion ist standesgemäss fett und Melodien gibt es en Masse. Für meinen Geschmack riecht es allerdings ein wenig zu sehr nach «Dienst nach Vorschrift». Eines ist aber gewiss: Amaranthe polarisieren mit ihrem Pop-Metal auch weiter!


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