1. A Game That You Don't Understand
2010
veröffentlichte die schwedische Thrash Metal Band Tuck From Hell ihr bisher einziges
Werk «Thrashing». Danach war lange Zeit nichts mehr zu hören. Schlagzeuger und
Bandleader Fredrik Johansson und die Gitarristen Petrus Granar und Marcus
Bengts schrieben aber weiter Songs. Weil Petrus Granar bei Civil War einstieg,
war plötzlich nur noch ein Duo übrig. Genau hier kommt der Vater von Fredrik
ins Spiel. Es handelt sich nämlich um keinen Geringeren als Nils Patrik Johansson
(Astral Doors, Wuthering Heights, Ex-Lion’s Share, Ex-Civil War), welcher sich
bereit erklärte den Gesang zu übernehmen.
So
änderte man den Namen in Rifforia und nahm das Album «Axeorcism» (was für ein
geiler Titel!) auf, welches stilistisch schon aufgrund der Teilnahme von Nils
Patrik eine Mischung aus Power und Thrash Metal bietet. Das Ergebnis ist
zwiespältig ausgefallen. Die Gesangsleistung von Nils ist einmal mehr famos und
die Gitarren braten auch, aber es brauchte mehrere Anläufe um mich an diese
Kombination zu gewöhnen, denn für Power Metal fehlen die Refrains, für Thrash
ist der Gesang viel zu melodiös.
Als
Anspieltipps würde ich den schnellen Opener «A Game That You Don’t Understand»
und den Stampfer «Well Of Life» empfehlen. Letzt genannter zeigt das Potential
der Schweden und wenn beim nächsten Album die Kompositionen noch besser auf den
charismatischen Sänger abgestimmt werden, dürfte auch die Bewertung steil nach Oben
gehen.


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