1. Rise
Wenn
ich die fett produzierten Songs höre, denke ich an Bands wie Unrest (was den
Gesang angeht), Stratovarius, Symphony X und Blind Guardian. Der Titeltrack könnte
ohne weiteres aus der Feder von Hansi Kürsch und Co. stammen. Fans der alten
Guardians muss ich leider enttäuschen, denn damit sind eher die neueren Alben gemeint.
Das heisst im Klartext, dass musikalisch gar nichts angebrannt wird, aber auch
die grossen Refrains fehlen. Dies ist das grösste Manko der Belgier, es bleibt
halt einfach über die ganze Albumlänge nicht viel hängen. Die progressiven Elemente
sind dafür extrem songdienlich umgesetzt worden, eine unnötige Frickelei wird
man nicht finden.
Throne
Of Thorns haben mit ihrem Erstlingswerk ein solides Album am Start und es wird
die Zeit zeigen ob sie in Zukunft noch packender zu Werk gehen.


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