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Thy Shining Curse - Theurgia



Release Info: 2024 - ViciSolum - Full Length
Band Info: Griechenland - 2021 - Death Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. Theurgia
2. Abyssaoth
3. Aesahaettr
4. Acephale
5. Lenore
6. Heptaclectus
7. Melmoth

Hinter Thy Shining Curse steckt der Grieche Leonidas Diamantopoulos, der das Album alleine aufgenommen hat. Leonidas scheut auf jeden Fall keine Grenzen und packt jede Menge Überraschungen in das Debüt. Die Grundlage bildet aber symphonischer Death Metal.

Dass man es hier aber nicht mit einem leicht verdaulichen Werk zu tun hat, dafür sorgt schon der Opener «Abyssaoth», der nach dem Intro erklingt. Da baut der gute Mann nämlich kurzerhand eine Jazz Einlage in den ansonsten bombastischen Song. «Aesahattr» kommt mit weiblichem Klargesang bei mir deutlich besser an, auch wenn die progressiven Songstrukturen auch wieder nicht so ganz meinen Nerv treffen. Vielleicht schafft es «Acephale» meine Lauscher zu verwöhnen? Leider nein, der Song kommt mit ziemlich viel Deathcore um die Ecke. Am besten gefällt mir das neoklassisch angehauchte «Heptacletus», das auf unnötige Experimente verzichtet. Ansonsten erinnern mich die Songs mit ihrer mächtigen Orchestrierung, an die Franzosen von Aephanemer. Im Gegensatz zu dieser genialen Band sind Thy Shining Curse aber deutlich sperriger.

Das Album wird seine Fans finden, keine Frage. Man muss sich aber aus seiner Komfortzone begeben um an den komplexen Arrangements seine Freude zu haben. Phasenweise trifft Leonidas voll ins Schwarze, nur um Sekunden später dafür zu sorgen, dass ich mir die Hände vors Gesicht werfe und denke: «Nein, wiesoooo???». Unter dem Strich also ein interessantes, abwechslungsreiches aber nicht einfaches Album.





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