Bewertung: 8,5
1. Night Shadows
Portugal
hat in meiner Sammlung bisher keine wirkliche Bedeutung gespielt. Neben Moonspell,
Ironsword und Tarantula ist da nur noch die (fürchterliche) Power Metal Band
Waterland zu finden. Doch mit Toxikull kommt da eine Band daher, die ich bisher
überhaupt nicht wahrgenommen habe und überzeugt mich auf ihrem dritten Album
mit einem Mix aus klassischem- und einem Hauch Speed Metal.
Mit
einem Urschrei wird der Opener «Night Shadows» standesgemäss eingeläutet und
sofort ist man mittendrin. Mitreissendes Riffing, ein Sänger der ein angenehmes
Organ hat und sowohl die Mitten wie die Höhen beherrscht und eine melodiöse Ausrichtung.
Metal Herz, was willst du mehr? Gar noch besser ist das nachfolgende «Around
The World». Der an Accept erinnernde Song ist einfach klasse interpretiert und glänzt
mit fettem Mitgröhl Refrain. Wenn wir schon bei Grössen des klassischen Metal
sind: «Ritual Blade» könnte auch von Priest geschrieben worden sein und «Knights
Of Leather» von Saxon. Das Album macht einfach Laune und holt einen auf direktem
Weg zurück in die Achtziger. Toxikull schaffen es aber trotzdem eigenständig zu
bleiben, auch wenn man sich an den alten Helden orientiert.
Dying
Victims stehen ja nicht immer für die besten Produktionen, hier aber geht sie
vollkommen in Ordnung. Die Jungs von der iberischen Halbinsel passen wunderbar
in die NWOTHM und wer Bands wie Roadwolf, Night Demon oder Riot City mag, sollte
hier zugreifen.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen