1. Ankh
Australien
ist in Sachen klassischer Metal hierzulande eher nicht so präsent. Das möchten
Aardvark mit ihrem Debüt ändern. Viel Neues darf der etwaige Käufer aber nicht
erwarten. Stattdessen dürften Verfechter des 80er Metal frohlocken, denn die
Vorbilder Maiden, Priest, Accept oder Saxon sind im Sound deutlich zu vernehmen.
Headbangerfutter
verspricht sowohl der Opener «Ankh», wie auch die starken «Don’t Call Me A Liar»
und «Fire». Leider kann man in der zweiten Hälfte nicht mehr ganz überzeugen.
Einzig die Ballade «The Dream Is Nearly Over», welche sich tief von den
Scorpions verbeugt, kann mich noch abholen. Die Konkurrenz in der NWOTHM ist
mittlerweile enorm und von der Klasse von Bands wie Enforcer, Stallion, Ambush,
Night Demon, Riot City oder Air Raid (um nur ein paar zu nennen…) ist man noch
ziemlich weit entfernt.
«Tough
Love» ist ein ordentliches Debüt aber auch reichlich unspektakulär. Zumindest
in der Plattentheke reiht sich das Album mit diesem Bandnamen aber ganz weit
vorne ein. Fans aller genannten Bands dürfen gerne mal reinhören.


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