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Armagh - Exclamation Point



Release Info: 2024 - Dying Victims - Full Length
Band Info: Polen - 2012 - Heavy Metal
Bewertung: 5


Songs:

1. Rough Edges
2. Masters Of Time
3. Aftermath
4. Between The Sides
5. The Portal
6. Rapid Stride
7. This Is New A
8. Enough For Now

Ob die Warschauer wirklich ein Ausrufezeichen gesetzt haben? 2012 wurde die Band gegründet und stilistisch dem kauzigen Heavy Metal mit dezenten Thrash und sogar Black Metal Einflüssen zuzuordnen. Nach einigen Line Up Wechseln ist Gitarrist und Sänger Galin Soulreaper dabei das einzig verbliebene Gründungsmitglied.

Meine Beziehung zum kultigen Label ist eine Art Hassliebe. Zum einen schätze ich die Ausrichtung mit sehr viel klassischem Heavy / Speed Metal sehr, zum anderen musste ich schon desöfteren die fragwürdigen Produktionen in Frage stellen. Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Wie kann man 2024 ein solches Album veröffentlichen? Das Schlagzeug ist kaum hörbar, der Gesang zu sehr in den Vordergrund und zu allem Über zieht sich ein übertriebener Hall durch die ganze Scheibe. Der zweite grosse Streitpunkt ist Sänger Soulreaper, welcher mit seiner Stimme schnell mal an seine Grenzen stösst. Man höre sich nur das schnelle «Between The Sides» an, mit einem besseren Shouter wäre das ein echter Banger geworden. Der Rest der Songs bietet leider auch nicht viel Aufregendes.

Ein Ausrufezeichen ist «Exclamation Point» auf keinen Fall, ein Fragezeichen wäre der bessere Titel gewesen. Wie man Old-School Metal zeitgemäss produziert, zeigen diesen Monat zum Beispiel Ironbound und auch die Labelkollegen Aardvark sind die bessere Wahl. 




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