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Deception - Daenacteh



Release Info: 2024 - Mighty Music - Full Length
Band Info: Norweger - 2012 - Death Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. Sulphur Clouds
2. King Of Salvation
3. Iblis Mistress
4. Assailants
5. Monophobic
6. Dhariyan
7. Be Headed On Your Way
8. Daughters Of The Desert

Sindre Wathne Johnsen dürfte ein vielbeschäftigter Mann sein. Erst im Januar erschien ein neues Album von seiner Band Blood Red Throne, nun schiebt der Norweger mit seiner anderen Band Deception das vierte Album «Daenacteh» nach. Die ersten beiden Alben erschienen noch unter dem Namen Art Of Deception, seit 2019 ist man nur noch unter dem Banner Deception unterwegs.

Das Artwork fällt sofort ins Auge und mach definitiv Lust auf die Mucke. Hier punkten die Jungs schon mal kräftig und auch der Opener «Sulphur Clouds» überzeugt. Der fett produzierte Melodic Death glänzt durch starke Melodielinien und technischer Raffinesse. Allerdings machen es einem die Norweger danach nicht leicht. Man ist progressiv unterwegs, baut etliche Tempowechsel ein und sprudelt nur so von Ideen, was den Songs allerdings nicht nur positiv zu Gesicht steht. Exemplarisch steht dafür ein Song wie «Iblis’ Mistress». Es passiert dermassen viel, dass man schnell mal den Faden verlieren kann. «Dhariyan» überrascht mit orientalischen Streichereinsätzen und ruhigen, verträumten bis zu extremen Blastbeat Orgien. Als Abschluss folgt mit dem über 10 Minuten dauernden «Daughters Of The Desert» noch ein Epos, der erstens die musikalischen Fähigkeiten beweist und zweitens als Blaupause exemplarisch für den Stil von Deception dasteht.

«Daenacteh» ist beileibe kein schlechtes Album und dürfte Fans von progressivem und technisch anspruchsvollem Melodic Death ziemlich schmecken. Wer aber eingängigen Stoff wie Arch Enemy oder Dark Tranquillity erwartet dürfte enttäuscht werden.



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