1. Destruction
Fatal
Fire schimpft sich eine neue Power Metal Kapelle aus Frankfurt, die mit ihrem
Debüt «Arson» für Furore sorgen will. Dabei setzt die Band auf weiblichen
Gesang und hat mit Svenja Rohmann eine starke Rockröhre am Mikro. Ebenfalls
erfrischend ist, dass man nicht nur die typischen Power Metal Klischees
bedient, sondern gerne auch Speed und Thrash Elemente einbaut.
Von
Speed ist im Opener «Destruction» allerdings noch nicht viel zu hören, der
Midtempo Song hat aber durchaus seinen Reiz. «Ashes Remain» folgt dann aber
mit schnellen, sägenden Riffattacken und
treibenden Drums wie man sie auch im Speed Metal findet. Diese durchaus
gelungene Mischung aus typischem Power Metal der Marke Mystic Prophecy oder
Brainstorm, gepaart mit Speed im Stil von Enforcer, setzt sich auch bei Tracks
wie «Sea Of Damnation» oder «Kingslayer» fort. Was der Band noch fehlt, sind
die wirklich grossen Riffs und Refrains um das nächste Level zu erreichen.
Ansonsten
kann man mit «Arson» nicht viel falsch machen. Wer Power- und Speed Metal mag
der sollte der Scheibe unbedingt ein Ohr leihen. Die acht Songs sind alle auf
einem beachtlichen Niveau und machen durch die Bank Spass.


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