Kleines
Jubiläum im Hause Necrophobic. «In The Twilight Grey» ist das zehnte Studioalbum
der Schweden seit ihrer Gründung 1989. Mit Tobias Cristiansson (Ex-Dismember,
Ex-Grave, Ex-Entombed) hat man zudem einen recht prominenten neuen Mann am
Bass. Einen schlechten Longplayer haben die Jungs ja eigentlich noch nicht
abgeliefert, weshalb ich mit einer gewissen Erwartungshaltung an die Arbeit gehe.
Schon
der Opener «Grace Of The Past» fegt etwaige Zweifel von dannen und ist mit
seinem furiosen Gitarrenspiel ein absoluter Knaller. «Clavis Inferni» schaut
Richtung Black Metal und überzeugt mit einem simplen, aber extremen eingängigen
Refrain. «A Stars Collide» fällt danach etwas aus dem Rahmen, denn der Midtempo
Song kommt mit ziemlich Bombast daher. Trotzdem gehört dieser Song zu den
absoluten Highlights der Scheibe. Überhaupt fällt auf, dass die Skandinavier
diesmal nicht nur Highspeed Attacken im Gepäck haben. Die Songs sind
ausgefeilter und detailreicher, ein Umstand der Necrophobic hervorragend zu
Gesicht steht. «Noranvind» ist ein weiteres Beispiel dieser Machart, der Song
ist zwar düster, gleichzeitig atmosphärisch und glänzt auch mit der typischen Eingängigkeit, die sich wie
ein roter Faden durch das Werk zieht.


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