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Profane Burial - My Plateau



Release Info: 2024 - Crime - Full Length
Band Info: Norwegen - 2013 - Black Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. My Plateau
2. Moribund
3. Fragments Of Dirge
4. Righteous Indoctrination
5. Disambiguate Eradicition
6. Horror Code

Sechs Jahre mussten Fans der Norweger auf den Nachfolger des Debütalbums «The Rosewater Park Legend» warten. Nach einem Durchgang ist die lange Wartezeit aber schon erklärbar. Profane Burial schaffen eine einzigartige symphonische, atmosphärische und cineastische Klangwelt und solche Songs schreibt man halt nicht so nebenher.

Sechs Songs mit knapp über 35 Minuten Spielzeit bekommt der Käufer geboten, welcher nach Genuss dieser Titel wohl erstmal eine Verschnaufpause braucht. Es passiert dermassen viel in den Stücken, welche aber immer noch diese eisige Kälte des norwegischen Black Metal besitzen. Der Titeltrack ist ein ziemlich verschachtelter Auftakt, der etwas Zeit braucht. Bei jedem Durchlauf hört man neue Details raus, etwas das eigentlich alle Songs vereint, auch wenn «Fragments Of Dirge» deutlich straighter und einfacher zu verdauen ist. Auch wenn man immer mal wieder an Dimmu Borgir erinnert, dürften auch Rhapsody (ja die italienische Symphonic Power Metal Band!) und Dream Theater durchaus Einfluss auf «My Plateau» gehabt haben.

Profane Burial haben einen echten Brocken geschrieben, der von Ideen nur so übersprudelt. Auch wenn ich symphonischen Black Metal lieber etwas eingängiger mag, muss man die musikalische Klasse von Kjetil Ytterhus (Gesang, Keys), André Aaslie (Gitarre, Bass) und Björn Dugstad Rönnow (Drums) neidlos anerkennen.




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