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LaBrie, James - Elements Of Persuasion



Release Info: 2005 - Inside Out - Full Length
Band Info: Kanada - 2003 - Progressive Metal
Bewertung: 7         


Songs:

1. Crucify
2. Alone
3. Freaks
4. Invisible
5. Lost
6. Undecided
7. Smashed
8. Pretender
9. Slightly Out Of Reach
10. Ovlivious
11. In Too Deep
12. Drained

Das ist es also! Das dritte Soloalbum von James LaBrie, bekannt als Sänger des Progmetal-Flaggschiffs Dream Theater. "Elements Of Persuasion" hat der für seine Tiefgründigkeit berüchtigte Musiker seinen erneuten Seitensprung genannt. Soviel sei schon an dieser Stelle verraten: Der Output ist absolut überzeugend! Man findet viele Facetten bei der "Auditüre" des Werkes. Es ist zunächst einmal verdammt hart geworden. Der Schwerpunkt der Produktion liegt eindeutig auf der Gitarre. Bedient wird sie technisch sehr versiert von Marco Sfogli. Er raspelt brillante Soli herunter. Hört euch nur mal die Kleinodien bei "Crucifey" und "Freak" an. James LaBrie verwendet Samples. Er baut sie geschickt in die Kompositionen ein. Sie lockern das Geschehen auf. So sorgt er für eine gewisse Entspannung inmitten der teilweise doch etwas düsteren Gitarrenwände. Witzig ist, dass mir die Loops, (Dark) Waves und Sequenzes eigentümlich bekannt vorkommen. Nicht, dass er sie dort requiriert hat, aber so ähnliche Töne hat der "Rave-eJay" auch drauf. - ein Programm mit dem prima das soziale Umfeld in den Wahnsinn getrieben werden kann. James ist sicher nicht der Erste, der mit solchen Samples und Sounds herum experimentiert. Man denke nur an unsere wahnwirtzigen Kumpels von Waltari. Aber im Gegensatz zu denen klingt "Elements Of Persuasion" niemals überdreht und (absolut positiv gemeint) durchgeknallt. Im Gegenteil, man merkt der Scheibe ihren inneren Ernst an. Einige wenige Stellen auf dem Album verraten ganz leichte Industrial-Einflüsse. Die sind nie so brutal oder plakativ wie beispielsweise bei Ministry. Trotzdem ist es doch ungewohnt, Ministry und James LaBrie in einem Satz zu schreiben. Aber auch diese Industrial-Parts werten die Arrangements auf. Irgendwie freut man sich immer gespannt auf den nächsten Takt. Es gibt jedes mal was Neues zu entdecken. Das ganze Album wirkt sehr dynamisch und lebendig. Die Samples sind spannend platziert, die Gitarrenarbeit ist überzeugend und die Kompositionen so, wie wir sie im Prog-Metal am liebsten haben: komplex, aber nicht durcheinander! 8 lockere Punkte für dieses inspirierte, abwechslungsreiche und auch mutige Album auf der Wahnwirtz-Skala. (ROCKTIMES)




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