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Bloodorn - Let The Fury Rise



Release Info: 2024 - Reaper - Full Length
Band Info: Frankreich - 2020 - Power Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Overture XIS
2. Fear The Coming Wave
3. Under The Secret Sign
4. Rise Up Again
5. Tonight We Fight!
6. God Won't Come
7. Forging The Future
8. Let The Fury Rise
9. Six Wounded Wolves
10. Bloodorn
11. Square Hammer

Sirenia Gitarrist Nils Courbaron gründete in der Corona Zeit Bloodorn als Nebenprojekt. Zusammen mit Sänger Mike Livas (Silent Winter), Bassist Francesco Ferraro (Freedom Call) und Drummer Michael Brush (Sirenia) lässt das Quartett auf ihrem Debütalbum das Gaspedal fast permanent unten. Das Label nennt das Extreme-Power Metal, was der Sache recht nah kommt. Die Hochgeschwindigkeits Mucke erinnert natürlich in erster Linie an eine Band mit dem Namen Dragonforce. 

Technisch ist das alles wunderbar umgesetzt, man merkt das hier Profis am Werk sind. Schon der Opener «Fear The Coming Wave» knallt mit Lichtgeschwindigkeit durch die Boxen und mit Ausnahme von «Tonight We Fight!» bleibt das über die ganze Albumlänge bestehen. Sänger Mike packt dabei auch mal den Hammer aus, denn auch Growls («God Won’t Come») oder hohe Screams sind vertreten. Die Produktion ist genretypisch äusserst fett ausgefallen und gibt so dem Debütwerk den nötigen Wumms. Die Riffs sind melodiös, gucken aber auch mal in Richtung Melodic Death Metal, was die Band vielleicht eine Spur härter erscheinen lässt, als die vorher genannte Referenzband. Auch Gamma Ray, Helloween oder Angra Einflüsse sind Wegbereiter für den Sound der internationalen Truppe. 

Was der Scheibe aber definitiv fällt sind die Hits. Auch nach mehreren Durchgängen bleibt da wenig hängen, was im Power Metal eigentlich einem Todesurteil gleichkommt. Weil die Band es aber versteht viele Details in ihre Songs zu packen und auch kein wirklicher Stinker dabei ist, rettet sich «Let The Fury Rise» noch knapp über die Ziellinie. 






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