Mit
ihrem dritten Album öffnen sich die Jungs aus Phoenix und lassen Einflüsse von
In Flames bis Paradise Lost in ihren brettharten Death Metal fliessen. «Dark
Superstition» ist damit das abwechslungsreichste Album der Bandgeschichte. Ausserdem
markiert das Werk den Einstand beim Branchenprimus Nuclear Blast.
Der
Opener «Dead Star» ist ein brettharter Opener der deutlich die Göteborg
Handschrift trägt. Dasselbe lässt sich auch auf den Titeltrack adaptieren. Doch
auch Paradise Lost (in ihren Anfängen) ist aus dem Sound zu vernehmen, so beim
eingängigen «The Black Curtain» oder beim starken "Flesh Habit". Mit dem Abschluss «Tears Fall From The Sky»
hat man ausserdem einen schweren Lava-Brocken am Start, der seine Wirkung
eigentlich in der Mitte des Albums noch besser hätte entfalten können.
Natürlich vergisst die Band auch ihre Wurzeln nicht und hat mit «Masterpiece Of
Chaos» oder «Mistaken For The Dead» auch wieder typische Death-Abrissbirnen
aufgenommen, welche nicht per Zufall Erinnerungen an Dismember wecken.
Schliesslich war deren Drummer Fred Estby an der Vorproduktion beteiligt.
Das
«Make It Or Breake It» Album der Amerikaner erfindet das Rad nicht neu, ist
aber durchdacht und kommt nicht stumpf und einfallslos daher. In der Summe ist
das Werk ein echtes Brett geworden und der Bekanntheitsgrad der Band dürfte
weiter steigen.


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