Release Info: 2008 - Metal Heaven - Full Length
Band Info: Brasilien - 1999 - Hard Rock
Bewertung: 7,5
Bewertung: 7,5
1. Faked By Time
2. Bring 'Em On
3. A Life's Alibi
4. Insanity Desire
5. Too High
6. Enemy In You
7. Fallen Moon
8. Lose Control
9. Redoma
10. Healing
Tempestt – Achtung, nicht zu verwechseln mit Tempest von Europe – haben sich voll und ganz dem Progressive-Metal verschrieben. Was heißen soll: Gutes musikalisches Können, komplexere Songstrukturen beziehungsweise daher auch keine 0815-Melodien. Das ist den vier Brasilianern bei ihrer Scheibe „Bring ‚Em all“ auch recht gut gelungen. Nahe liegt nun natürlich der Vergleich mit Dream Theater und tatsächlich können Tempestt teilweise mit den Progressive-Vorreitern mithalten. Die Nummern „Faked By Time“ und „Bring ‚em on“ lassen ihre Wurzel kaum leugnen. „A Life’s Alibi“ ist etwas ruhiger ausgefallen. Meiner Meinung nach hätte man diesen Song noch ein bisschen mehr „aufblasen“ können – hier wären sicherlich Streicherarrangements angebracht gewesen. Der Sound der Scheibe ist aber generell sehr bodenständig, natürlich, aber trotzdem fett. „Insanity Desire“ (Anspieltipp!) und „Too High“ erinnern vom Riffing sogar etwas an Black Label Society und der Sänger, der mich vorerst zu sehr an James LaBrie erinnert hat (und den ich nur bei wenigen Songs mag), steigt hier richtig aufs Gas und screamt auch das ein oder andere Mal – sehr schön. „Enemy In You“ und „Lose Control“ sind ebenfalls ziemlich gelungen, versprühen Scharm durch gute Melodien und musikalischen Abwechslungsreichtum. Bei dem Bonustrack „Don’t Stop Believin’“ wird’s dann noch einmal richtig schön poppig. Fazit: Sehr gute Musiker, mit teilweise tollen Ideen. Der Sänger ist Geschmacksache, aber mir hat’s gefallen. (STORMBRINGER 3,5 / 5)


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