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In Aphelion - Reaperdawn



Release Info: 2024 - Century Media - Full Length
Band Info: Schweden - 2020 - Black Metal
Bewertung: 8             


Songs:

1. The Fields In Nadir
2. A Winter Moon's Gleam
3. When All Stellar Is Lost
4. The Darkening
5. They Fell Under Blackened Skies
6. Further From The Sun
7. Reaperdawn
8. Aghori

In Apghelion wurden in der Corona Pandemie von Sebastian Ramstedt und Johan Bergebäck von Necrophobic und dem niederländischen Schlagzeuger Marco Prij (Cryptosis) gegründet. Ergänzt wurde die Band noch mit Tobias Cristiansson am Bass (ebenfalls bei Necrophobic). Die Frage ob das Projekt nur aufgrund der Langeweile während der beschäftigungslosen Zeit existiert darf nach dem zweiten Studioalbum wohl mit einem klaren Nein beantwortet werden. Zu hören ist auf «Reaperdawn» hymnischer Black Metal der Marke Dissection und na klar, Necrophobic. 

Die Frage nach dem Sinn von In Aphelion darf durchaus in Frage gestellt werden, denn die Unterschiede zu der Hauptband des Trios sind wirklich nicht allzu gross, was im Umkehrschluss aber auch ein Indiz für Qualität ist. Tatsächlich ist das zweite Album eine Hommage an die schwedische Szene der Neunziger. Die Songs sind meist lang und punkten wie der furiose Opener «The Fields In Nadir» mit furioser Gitarrenarbeit und epischen Momenten. Erfreulich ist die Tatsache, dass nicht nur durchgeknüppelt wird. «A Winter Moons Gleam» kramt auch im Melodic Death und der letzte Song «Aghori» ist fast schon im Doom Metal verwurzelt.

Die Frage nach potentiellen Käufern ist schnell beantwortet. Wem das diesjährige Necrophobic Album «In The Twilight Grey» ebenso gefällt wie Dissection, Thulcandra oder Gates Of Ishtar bekommt hier einiges geboten. Produktion, Songwriting und handwerkliches Können ist hier an der Tagesordnung. Starkes Teil!




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