1. Psychotic Symphony
Fünf Jahre nach «Pits» kehrt die Band aus Norwegen zurück und präsentiert ihr drittes Studioalbum. Einfacher Stoff ist «Trenches» nicht geworden, denn obwohl die Essenz im Old School Black Metal zu finden ist, findet man auch progressive und atmosphärische Elemente in der Musik, was dazu führt dass man ein paar Durchgänge braucht, ehe er seine Wirkung entfalten kann.
Der Opener «Psychotic Symphony» gibt die Richtung vor. Brutale Riffs treffen auf psychedelische Momente und komplexes Songwriting. «I Give The Stranger A Sign» verfügt über klagende, melancholische Melodien und ist dabei trotzdem tief böse. Als wäre das nicht genug erklingen in der Hälfte des Songs auch noch Thrash Riffs. Definitiv ein Höhepunkt der insgesamt sieben Songs. Dass die Band manchmal zu etwas wirren Wendungen neigt, zeigt der letzte Titel namens «In The Trenches» welcher definitiv «Over The Top» geraten ist.
Svartvelder schreiben Musik, welche nie die breite Masse begeistern wird und werden auch mit ihrem neusten Output nur ein Nischenpublikum erreichen. Das macht nichts, denn Svartelder sind dabei auch erfrischend anders und «Trenches» beweist dies eindrücklich. Einzig die vier Minuten Stille zum Ende hätte man sich sparen können.


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