1. Into The Burning Lands
Obwohl die Band es in die Top Ten der deutschen Charts geschafft hat, entschloss man sich im Hause Deserted Fear für einen Labelwechsel. Neu ist man beim kleineren Testimony Records unter Vertrag. Ob sich die Thüringer als neues Flaggschiff noch mehr Aufmerksamkeit erhoffen als beim Branchenriesen Century Media?
Guter Melodic Death erfreut sich nach wie vor grosser Beliebtheit und für Genrefans dürfte das sechste Album der Thüringer ein Highlight sein. Dabei verschliesst sich die Band auch nicht vor modernem Songwriting, wie es auch Bands wie ‘The Halo Effect’ tun. Sphärische Synthies läuten den Opener «Into The Burning Lands» ein, der sich zu einer wahren Mid Tempo Hymne entwickelt. Generell steht die Band eher aufs Bremspedal, schnelle Songs sind keine vorhanden, man setzt stattdessen auf groovende Stampfer. Das wird trotz starken Songs wie «Blind» oder «Rise And Fight» mit der Zeit etwas ermüdend.
«Veins Of Fire» ist ein Album mit
starker Gitarrenarbeit, schönen Melodielinien, massig gelungenen Hooks und
einer wirklich gelungenen Produktion geworden. Trotzdem ist mir das Ganze einen
Tick zu sehr auf modern getrimmt und auch zwei, drei schnellere Songs hätten
dem Album gut getan. Trotzdem ist das immer noch ein gutes Stück Melo Death.


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