1. City Of Fire
Das Label attestiert den Amerikanern einen klassischen Metal Sound und Einflüsse von Dio, Savatage, Fates Warning und Queensryche. Damit liegen No Remorse Records eigentlich ziemlich richtig, kein Wunder haben sie einen Deal mit den Amerikanern abgeschlossen und bringen das Debütalbum, welches eigentlich bereits Ende 2024 erschienen ist, nun auch in Europa unter die Leute.
Bei Diamonds Hadder handelt es sich übrigens nur um einen Mann namens John Evermore, der alles selber eingespielt hat. Ausufernde Kompositionen sind scheinbar seine Leidenschaft, denn die sechs Songs bringen es auf eine Laufzeit zwischen sechs und fünfzehn Minuten. Savatage sind dabei allgegenwärtig, vor allem die Abwechslung von ruhigen Parts und metallischen Klängen ist auch bei den Vorbildern hoch im Kurs. Doch die Stimme erinnert mehr an Rainbow, bzw. Dio, wie man beim besten Song «Rivers End» unschwer hören kann.
Doch die Amerikaner mögen es auch
etwas kauziger, «City Of Fire» mag hier als Beispiel herhalten. Die Produktion
ist leider etwas dumpf geraten, was gerade bei den progressiven Songstrukturen
schade ist, da die Klanglandschaft wohl viel mehr Details hergeben würde. «Beyond
The Breakers» ist ein gutes Debüt geworden und Fans von Savatage müssen hier
eigentlich zugreifen.


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