Dass die deutsche Band es auf der Karriereleiter nie wirklich nach Oben geschafft hat, liegt mitunter auch daran, dass man sich seit 2012 sehr lange Zeit lässt um neues Material zu veröffentlichen. Das letzte Werk liegt geschlagene sieben Jahre zurück, eine Zeit in der man eine Band gerne mal etwas vergisst. Wer also den Bandnamen noch nie gehört hat, braucht sich nicht zu schämen. Doch vielleicht ändert sich das ja mit dem 25jährigen Bestehen und der Veröffentlichung des siebten Albums.
Dabei haben die Jungs durchaus potentes Songmaterial am Start. Irgendwo zwischen In Flames, At The Gates und Entombed angesiedelt, bietet «Dawnbringer» massig Songs um die Mähne so richtig durchzuschütteln. Dabei würzen sie den Sound mit etwas Black Metal und sorgen so für die brutalen Momente. Der Opener und Titeltrack, klingt nach nordischer Kälte und brachialer Urgewalt, ist aber trotzdem noch melodiös genug. Der Stampfer «To Everyone And None» zeigt auch eine gemässigte Seite der Band, die ihr aber sehr gut zu Gesicht steht.
Einen starken Abgang hat man mit dem über
acht Minuten langen «Lakespectre» geschafft, welcher die ganze Bandbreite der
Truppe in einem Song zusammenfasst. Doch das war noch nicht ganz das Ende, denn
mit «The Art Of Coming Apart» (vom 2012er Album) und «Fragments Of Unbecoming» von
der ersten EP gibt es noch zwei Neueinspielungen als Dessert. Darüber hinaus
kommt man mit einem wirklich starken Artwork daher, weshalb ich ein absolut positives
Fazit ziehen kann. Eine gelungene Scheibe!


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