Alphabet

Pagan Altar - Never Quite Dead



Release Info: 2025 - Dying Victims - Full Length
Band Info: England - 1978 - Doom Metal
Bewertung: 8 


Songs:

1. Saints And Sinners
2. Liston Church
3. Madame M'Rachel
4. Madame M'Rachel's Grave
5. Well Of Despair
6. The Dead's Last March
7. Westbury Express
8. Kismet

Alan, der Sohn des 2015 verstorbenen Sängers Terry Jones hat noch einmal tief in den Archiven gewühlt und acht Jahre nach dem eigentlich letzten Album «The Room Of Shadows» noch einmal Material für ein weiteres Album gefunden. Erneut ist Savage Oath und Sumerlands Sänger Brendan Radigan am Gesang zu hören, der ja schon letztes Mal eine gute Falle gemacht hat. 

Bei alten Songideen ist es ja oft so, dass die Songs damals zu wenig gut waren um es auf ein Album zu schaffen. Nach dem Tod eines Mitgliedes werden diese Ideen dann oft ausgeschlachtet um noch ein wenig Geld zu scheffeln. Da es sich bei Pagan Altar aber nicht um eine grosse Band handelt, dürfte das Motiv eher anders liegen, nämlich zu Ehren des Bandgründers den Fans etwas zurück zu geben. 

Nach dem Intro folgt mit «Saints And Sinners» ein schön hymnischer Mid Tempo Opener, der sofort ins Ohr geht. «Liston Church» startet mit ruhigem Akkustikpart, ehe der Song langsam an Fahrt aufnimmt und dabei auch an Cirith Ungol erinnert. Nach dem eher mauen «Madame M’Rachel» findet man mit «Madame M’Rachel’s Grave» zum Glück wieder in die Spur. Das über neunminütige «Kismet» ist den Jungs ebenfalls gelungen, das Wechselspiel von ruhigen, balladesken Tönen und epischen, schweren Riffs weiss zu überzeugen. 

«Never Quite Dead» hat nicht die Klasse des Vorgängers und man darf gespannt sein, ob Pagan Altar nochmal neues Material liefern. Es ist aber erneut ein gelungenes Album geworden und Doom und NWOBHM Fans dürften das Album eh längst im Regal stehen haben. 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Popular Posts