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Burtnick, Glen - Welcome To Hollywood



Release Info: 2004- Atenzia - Full Length
Band Info: USA - 1985 - AOR
Bewertung: 6


Songs:

1. Super Boy
2. The 101
3. Welcome To Hollywood
4. Another
5. Bam!
6. Kiss Your Ass Goodbye
7. Heart In 3
8. Intermission
9. Roses
10. Cry
11. When The Shit Hits The Fan
12. Spiritual War
13. Flash Before Your Eyes
14. All That's Yet To Come
15. The Muse
16. The Muse (Slight Return)

Nach der Veröffentlichung von „Welcome to Hollywood“ wird deutlich, dass Glen Burtniks Engagement bei Styx ihn zurückhielt. Das vierte Studioalbum des Multiinstrumentalisten und ehemaligen Styx-Bassisten/Gitarristen ist das bisher beste Album des schwedischen Labels Atenzia Records. Burtnik selbst bezeichnet die Songs auf „ Welcome to Hollywood “ als „Momentaufnahmen aus dem Leben im amerikanischen Star-Kult und Postkarten aus meinen fünf Jahren als Rockmusiker durch die USA“. Große Refrains, eine großartige Produktion und großartige Ideen prägen dieses gehaltvolle, melodische Album, das weder unter einem aufgeblasenen Selbstwertgefühl noch unter einer veralteten musikalischen Ausrichtung leidet. Pop, Pomp, Classic Rock, Hip-Hop und Gospel treffen auf „ Welcome to Hollywood“ aufeinander – manchmal sogar im selben Song, wie im nahezu perfekten Schlussstück „Muse“. Es gibt eine gelungene Mischung aus Rockern (der schwungvolle Titeltrack, das witzige „Roses“) und Balladen (das stadionreife „Another“, das atemberaubende „All That's Yet to Come“) und sogar einen Rap-Song (das unerbittliche „When the Shit Hits the Fan“), der gar nicht so schlecht ist, wie man denken könnte. Burtnik enthält außerdem eine überarbeitete, druckvollere Power-Punk-Version von „Kiss Your Ass Goodbye“, einem Song von Styx' aktuellem Album „ Cyclorama “ (und Burtniks Abschied von der Band). Er sagt, der Song hätte die erste Single der Band sein sollen, wurde es aber nicht, weil die langjährigen Mitglieder Tommy Shaw oder James „JY“ Young ihn nicht gesungen haben. Die meisten der 16 Titel hier – einige ausgewachsene Lieder und andere kurze Instrumentalstücke oder laute Vignetten – gehen nahtlos ineinander über. Burtnik, dessen Stimme irgendwie an einen jüngeren, schärferen und wütenderen Tommy Shaw erinnert, verfeinerte sein Können in der New Jerseyer Asbury Park-Szene und teilte die Bühne mit Größen wie Bruce Springsteen und Southside Johnny, bevor er die Mitgliedschaft in einer Bon Jovi-Version vor „Runaway“ ablehnte. Und trotz des zynischen Titels von „Welcome to Hollywood “ nennt er Jersey immer noch seine Heimat. Momentan befindet sich Burtnik mitten in einer Karriere-Renaissance, in der er die beste Musik seiner Karriere macht. Er brauchte Styx sowieso weniger, als Styx ihn brauchte.


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