Release Info: 1986 - Metal Blade - Full Length
Band Info: USA - 1980 - Heavy Metal
Bewertung: 7,5
Bewertung: 7,5
1. Stop The Race
2. Fight For Your Life
3. Burn Forever
4. Not Alone In The Dark
5. Cruel Sea
6. In The Still Of The Night
7. Innocent Victim
8. Shades Of Black
9. Deceiver
Cities gründeten sich 1980 in New York. Zwischen 1983 und 1985 veröffentlichten sie einige Demos, während ihr ursprünglicher Schlagzeuger, AJ Pero, auf den ersten vier Alben von Twisted Sister spielte, bevor er für ihr Debütalbum „Annihilation Absolute“ wieder zu Cities stieß. Obwohl sie auf keiner Metal-Massacre-Compilation erschienen, konnten sie das Album Ende 1986 bei Metal Blade Records veröffentlichen. Die Produktion ist zwar recht dünn, was der Band zwar etwas Härte nimmt, dies wird jedoch durch die starke Musikalität wettgemacht. Einige Gitarrenpartien von Steve Mironovich nähern sich dem Shred-Genre; insbesondere ein ausgedehnter Solo-Shredder am Ende von „Shades of Black“ erinnert an Virtuosen wie Yngwie Malmsteen. Sänger Ron Angell liefert eine überzeugende Performance ab, und seine Stimme ist einzigartig, hätte aber vielleicht interessanter und abwechslungsreicher sein können, da er dazu neigt, sich in einem kleinen Stimmumfang zu bewegen und sich mehr auf Klangfarbe als auf Tonhöhe konzentriert. AJ Pero hingegen ist am Schlagzeug äußerst beständig und kreativ, ohne anzugeben, und hebt damit den Rest der Band hervor.
Die neun Tracks sind allesamt geradlinig, aber wirkungsvoll, und ihr Fokus auf Einprägsamkeit ohne übertriebene Tricks kommt ihnen zugute. Das Album bietet eine ordentliche Vielfalt, von der sechsminütigen Ballade „Cruel Sea“ über Uptempo-Power-Metal-Stücke wie „Fight For Your Life“ bis hin zu eher traditionellen Heavy-Metal-Nummern wie „Stop the Race“. Ein Nachteil ist leider, dass der Band auf diesem Album eine echte musikalische Identität fehlt, was mit einem trockenen Namen wie „Cities“ und der Präsenz von Dave-Mustaine- und Steve-Harris-Doppelgängern auf dem Albumcover zusammenhängt. Ihr Stil bewegt sich zudem in einer Grauzone zwischen Heavy Metal und US-Power Metal, in der sie in keinem der beiden Genres wirklich überzeugen. Zusammenfassend lässt sich sagen: „Annihilation Absolute“ ist ein überraschend kompetentes Werk, auch wenn es für seine Zeit definitiv keine bahnbrechenden Neuerungen gab. Abgesehen von einigen späteren Reunions löste sich Cities nur ein Jahr nach diesem Album praktisch auf; man könnte sagen, sie waren völlig am Ende. Ihr mangelnder Erfolg mag viele Gründe gehabt haben, aber wahrscheinlich blieben sie außerhalb der größeren Trends, die damals im Metal-Underground vorherrschten. (METAL ARCHIVES)
Die neun Tracks sind allesamt geradlinig, aber wirkungsvoll, und ihr Fokus auf Einprägsamkeit ohne übertriebene Tricks kommt ihnen zugute. Das Album bietet eine ordentliche Vielfalt, von der sechsminütigen Ballade „Cruel Sea“ über Uptempo-Power-Metal-Stücke wie „Fight For Your Life“ bis hin zu eher traditionellen Heavy-Metal-Nummern wie „Stop the Race“. Ein Nachteil ist leider, dass der Band auf diesem Album eine echte musikalische Identität fehlt, was mit einem trockenen Namen wie „Cities“ und der Präsenz von Dave-Mustaine- und Steve-Harris-Doppelgängern auf dem Albumcover zusammenhängt. Ihr Stil bewegt sich zudem in einer Grauzone zwischen Heavy Metal und US-Power Metal, in der sie in keinem der beiden Genres wirklich überzeugen. Zusammenfassend lässt sich sagen: „Annihilation Absolute“ ist ein überraschend kompetentes Werk, auch wenn es für seine Zeit definitiv keine bahnbrechenden Neuerungen gab. Abgesehen von einigen späteren Reunions löste sich Cities nur ein Jahr nach diesem Album praktisch auf; man könnte sagen, sie waren völlig am Ende. Ihr mangelnder Erfolg mag viele Gründe gehabt haben, aber wahrscheinlich blieben sie außerhalb der größeren Trends, die damals im Metal-Underground vorherrschten. (METAL ARCHIVES)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen