Bewertung: 7,5
Ein klassisches Heavy‑Metal-Album mit klaren 80er‑Strukturen: markante Gitarrenriffs, eingängige Melodien und kraftvoller Rock‑Drive. „Rip It Up“ startet furios, Songs wie „Black Leather Monster“ und der Titelsong „Crack of Doom“ zeigen den stärksten Metal‑Charakter. Sylvie Lacroix’ Stimme erinnert laut einem Kritiker stark an Doro Pesch – überzeugend kraftvoll, aber insgesamt vokal eher solide als spektakulär. Die Songs sind melodisch, energiegeladen und unkompliziert, halten durchwegs Niveau, bergen aber keine echten Klassiker. Die (melancholische) Ballade fällt etwas ab, insgesamt eher leichte Kost – ideal zum Hören nebenbei. Als Bonus punkten Fantasy‑Zeichnungen im Inlay, wenngleich das Cover eher bescheiden wirkt. Ein solides Album für Fans von klassischem Female‑Fronted Heavy Metal der 80er. Zwar nicht bahnbrechend, aber charmant und mit hörbarem Spaß am Material. Wer auf AC/DC‑artige Riffs und kraftvolle Rock‑Vibes steht, findet hier gute Unterhaltung – wenn auch keine Perle der Szene.


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