Alphabet

Suotana - Ounas II




Release Info: 2025 - Reaper - Full Length
Band Info: Finnland - 2005 - Black Metal
Bewertung: 8,5


Songs:

1. The Flood (In Memoriam)
2. Foreverland
3. Winter Visions
4. Twilight Stream
5. The Crowned King Of Ancient Forest
6. 1473 Ounas
7. Hatebreeder

Mit Fortsetzungen ist es ja so eine Sache, man denke nur an Hollywood. Da gibt es starke Beispiele wie ‘Stirb Langsam’ oder ‘Lethal Weapon’, demgegenüber allerdings auch viele Schundfilme, man denke da an die ‘Police Academy Reihe’, ‘Indiana Jones 4’oder ‘Halloween 3’. Auch in der Musik hätte man wohl vielfach einen anderen Titel wählen sollen. So scheiterten Helloween mit «Keeper Of The Seven Keys – The Legacy’ ebenso wie Gamma Ray mit «Land Of The Free II’. Nicht dass beide Alben Müll wären, die Originale sind einfach zeitlose Klassiker und die natürlich grosse Erwartungshaltung konnten beide Bands nicht erfüllen. Suotana  haben vor zwei Jahren mit «Ounas» ein bärenstarkes Werk veröffentlicht und nun stellen sie sich der Mammutaufgabe mit dem zweiten Teil ein ebenbürtiges Album für die Fans zu veröffentlichen. 

Finnischer Melodic Death Metal ist ja fast schon ein Gütesiegel und prompt haben Suotana es tatsächlich geschafft und liefern erneut eine packende  Mischung aus Melodic Death, Black und Power Metal ab. Dass Finnen gerne noch eine Prise Melancholie einbauen, dürfte klar sein und tatsächlich klingt schon der Opener «Foreverland» wie ein Song, welcher auch auf dem ersten Teil keine schlechte Falle gemacht hätte, ja gar zu den Favoriten gehört hätte. 

Die starken Melodien sind auch auf «Ounas II» omnipräsent, ohne allerdings auch nur im Ansatz einen Hauch von Kitsch zu verströmen. «Winter Visions» klingt nach Children Of Bodom, später kommt mit «Hatebreeder» auch noch eine starke Liebkosung an die finnischen Landsleute. Herzstück ist das über zehn Minuten lange «1473 Ounas» welches auch durch die Mithilfe von Zoe Marie Federoff (Cradle Of Filth) nie langweilig wird und permanent die Spannung hochhält. 

Keine Frage, «Ounas II» ist eine mehr als gelungene Fortsetzung geworden und darf zu Recht den Titel tragen. Wer Suotana bisher noch nicht auf dem Radar hat, aber Bands wie Wintersun, Children of Bodom oder Norther mag, darf sich angesprochen fühlen. 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Popular Posts