1. Interceptor
10. Undistilled
Wieso das Label allerdings Ozzy, Metallica und Halestorm als Referenz angibt, kann ich mir nicht so ganz erklären. Fury holen sich ihre Inspiration nämlich eher vom legendären Sunset Strip in L.A. Eingängige Hooks, weiblicher und männlicher Wechselgesang, fette Chöre, Mitsingrefrains und Melodien, Melodien, Melodien. Neben Party Rockern wie «Interceptor», «On The Town» oder «Don’t Lie To Me» hat man mit «Walk Away» auch eine interessante und gelungene Ballade am Start, welche mich sofort dazu bewegt Cinderella’s «Heartbreak Station» wieder mal anzuhören. Die Band ist aber weit davon entfernt um als Plüschtruppe bezeichnet zu werden, denn die Gitarren und Drums krachen immer noch ganz schön.
Mit den beiden Hymnen «Look At Us Now»
und «DTR» beweisen Fury dann wieder dass sie den Spagat zwischen knallenden
Riffs und Melodien meisterhaft schaffen. Den Abschluss bildet die etwas zu
sperrige Halbballade «Undistilled», welche nicht so recht zu zünden vermag. Trotz
dieses Schönheitsfehlers ist das fünfte Werk ein rundum gelungenes Spass Album geworden.


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