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Fury - Interceptor



Release Info: 2025 - Mighty Music - Full Length
Band Info: England - 2010 - Heavy Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. Interceptor
2. What's It Gonna Be?
3. On The Town
4. Don't Lie To Me
5. In Pursuit Of Destiny
6. Can't Resist
7. Walk Away
8. Look At Us Now
9. DTR
10. Undistilled

Eigentlich kommt diese Platte drei Monate zu spät, denn es ist eigentlich der perfekte Party Soundtrack für den Sommer. Bekanntestes Mitglied der Briten dürfte Becky Baldwin (Bass) sein, welche schon mit dem King aufgetreten ist und seit 2024 festes Mitglied bei Mercyful Fate ist. Stilistisch geht das hier in eine ganz andere Richtung, ja eigentlich klingt die Band als wäre sie aus Schweden (H.E.A.T. lässt grüssen!). 

Wieso das Label allerdings Ozzy, Metallica und Halestorm als Referenz angibt, kann ich mir nicht so ganz erklären. Fury holen sich ihre Inspiration nämlich eher vom legendären Sunset Strip in L.A. Eingängige Hooks, weiblicher und männlicher Wechselgesang, fette Chöre, Mitsingrefrains und Melodien, Melodien, Melodien. Neben Party Rockern wie «Interceptor», «On The Town» oder «Don’t Lie To Me» hat man mit «Walk Away» auch eine interessante und gelungene Ballade am Start, welche mich sofort dazu bewegt Cinderella’s «Heartbreak Station» wieder mal anzuhören. Die Band ist aber weit davon entfernt um als Plüschtruppe bezeichnet zu werden, denn die Gitarren und Drums krachen immer noch ganz schön. 

Mit den beiden Hymnen «Look At Us Now» und «DTR» beweisen Fury dann wieder dass sie den Spagat zwischen knallenden Riffs und Melodien meisterhaft schaffen. Den Abschluss bildet die etwas zu sperrige Halbballade «Undistilled», welche nicht so recht zu zünden vermag. Trotz dieses Schönheitsfehlers ist das fünfte Werk ein rundum gelungenes Spass Album geworden. 


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