Das Einmannprojekt des Bamberger Musikers Noise hatte bereits 2021 mit der ersten Scheibe MENSCHENMÜHLE für großes Aufsehen gesorgt, dank seiner eigenwilligen Mischung aus Death- und Black Metal-Elementen, die thematisch den Ersten Weltkrieg sehr authentisch und fast dokumentarisch in deutscher Sprache aufbereitet. DIE URKATASTROPHE setzt diese Marschrichtung unbeirrt fort, kann aber nun mit deutlich fetterem Sound aufwarten, da die Aufnahmen diesmal im renommierten Kohlekeller Studio (Powerwolf, Aborted et cetera) stattfanden. Die Songs gehen meist überraschend schnell ins Ohr und besitzen oft sehr eingängige, simple Refrains. ‘Der Maulwurf’ lädt mit Dreivierteltakt und klarem Gesang gar zum Mitschunkeln ein. Aber keine Sorge, den Härtegrad der meisten Songs kann man nicht bemängeln, und gelegentliche Abwechslung schadet nicht. Apropos, erneut sind ebenfalls Metalcore-Einflüsse präsent, beim epischen ‘Waffenbrüder’ spielt sogar Maik Weichert von Heaven Shall Burn Gitarre. Sehr starke Scheibe, die den guten Vorgänger locker übertrifft. (METAL HAMMER 5 / 7)
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