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Enforcer - Live By Fire II



Release Info: 2021 - Nuclear Blast - Live
Band Info: Schweden - 2004 - Heavy Metal
Bewertung: 8,5


Songs:

1. Die For The Devil
2. Searching For You
3. Undying Evil
4. From Beyond
5. Bells Of Hades / Death Rides This Night
6. Zenith Of The Black Sun
7. Live For The Night
8. Mesmerized By Fire
9. One Thousand Years Of Darkness
10. Guitar Solo / City Lights Jam
11. Scream Of The Savage
12. Drum Solo
13. Run For Your Life
14. Take Me Out Of This Nightmare
15. Destroyer
16. Katana
17. Midnight Vice 

Fußballgesänge, Glam Rock und Nackenschmerzen ohne Ende – diese Kombination ist auf einem Live-Album von Enforcer wohl am wenigsten zu erwarten. Doch ein Konzert in Mexiko-Stadt nach der Veröffentlichung des umstrittenen Albums „Zenith“ erklärt jegliche Verwirrung. Das Publikum heizt sich auf südamerikanische Art ein, bevor die Schweden zwei Stücke des neuen Albums spielen und schließlich vier der etwas harmloseren Songs für ihren gewohnt energiegeladenen Stil auswählen. Enforcers letztes Live-Album wurde 2013 aufgenommen, daher kommen auch drei Songs von „ From Beyond“ super an, insbesondere der Titelsong, der beinahe zum „Fear of the Dark“-Mitsing-Hit des Konzerts wird. Obwohl die neueren Stücke als Hymnen durchaus überzeugen, beginnt die Speed-Metal-Flut erst richtig mit „Undying Evil“ und setzt auf eine mitreißende Kombination aus rasanten Riffs, kreischenden Soli und Olof Wikstrands stets präzisen hohen Tönen, um die Spannung über die meiste Zeit der 76 Minuten auf dem Höhepunkt zu halten. Die Bühnenpräsenz der Band wird mit den Zugaben der ausladenderen Stücke „Take Me Out of This Nightmare“, „Katana“ und „Midnight Vice“ immer deutlicher. Der Sound ist brillant, die Musiker professionell, und die Interaktion mit dem Publikum sorgt für ausgelassene Stimmung. Angesichts der hymnischen und energiegeladenen Songs, die Enforcer in den letzten zwei Jahrzehnten geschrieben haben, konnte man kaum einen schlechten Auftritt erwarten. Der einzige Kritikpunkt ist vielleicht, dass ihre Songauswahl angesichts ihres jüngsten stilistischen Ausflugs in rockigere Klänge etwas zu vorsichtig wirkt. Nichtsdestotrotz ging es den Schweden schon immer darum, traditionelle Stile maximal wirkungsvoll einzusetzen, und es besteht kaum Zweifel daran, dass sie dieses Ziel bei ihrem Konzert 2019 erreicht haben. (METAL ARCHIVES)

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