Release Info: 2020 - Czar Of Crickets - Full Length
Band Info: Schweiz - 2006 - Thrash Metal
Bewertung: 8
Bewertung: 8
1. Falling Fast
2. Reborn In Flesh
3. Iron Coffin
4. Dead Souls
5. ...On Chains Of Doom
6. Experience The Terror
7. Tunnelratten
8. Black Blood
Thrash Metal spielte 2019 für mich persönlich nur eine Nebenrolle. Da ich in letzter Zeit Lust auf richtig fette Old-School-Riffs hatte, recherchierte ich ein wenig und entdeckte die Schweizer Band Total Annihilation. Gegründet 2006, ist „…on Chains of Doom“ ihr drittes Album, veröffentlicht von Czar of Crickets Productions. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich gefunden habe, wonach ich gesucht hatte, denn das ist wirklich hartes, mitreißendes und vernichtendes Zeug.
Wuchtige Akkorde und blitzschnelles Schlagzeugspiel, präzise und enthusiastisch vorgetragen, erwarten die Hörer. Die Grundmelodie weicht nicht allzu sehr von dem ab, was die Helden der Bay Area den Metal-Fans der 80er und 90er Jahre bereits präsentiert haben. Total Annihilation hat den bekannten Staccato-Akkorden jedoch einige kleine, subtile Variationen hinzugefügt, indem sie einen Grundton auf- oder abwärts spielen oder ein charakteristisches Riff eines Songs an anderer Stelle kurz aufgreifen. Es gibt auch Anklänge an Death Metal, denn der Thrash-Sound dieser Jungs ist absolut vernichtend. Das ist nicht die Art von Skate-Punk/Hardcore/Crossover-beeinflusstem Zeug, die heutzutage so verbreitet ist, sondern eine sehr schwere und brutale Variante dieses Stils – ähnlich dem, was Bands wie In Malice's Wake bieten.
Die knackige Wucht der Rhythmusgitarre steht im Kontrast zu den fantastischen Harmonien der Leadgitarre und verleiht dem Ganzen eine fesselnde Atmosphäre. Die fünf Musiker haben ein großartiges Gespür für eingängige Riffs und einprägsame Refrains, sodass jeder Song genauso viel Spaß macht wie der vorherige. Das Songwriting ist direkt und präzise, ohne dabei zu simpel oder langweilig zu wirken. Es gibt einige wirklich coole Soli, die aber nie übertrieben sind und sich perfekt in den jeweiligen Songfluss einfügen. Dasselbe gilt für das Schlagzeug, das das Rückgrat der Musik bildet, ohne jemals zu chaotisch oder hektisch zu wirken.
Sänger Daniel hat die perfekte Stimme für diesen Sound. Mit einem Wechsel zwischen wütendem Mittelton und hohen Schreipassagen liefert er leidenschaftlich und intensiv ab. Seine Aussprache ist im Vergleich zu manch anderen Sängern, die ebenfalls kein Englisch als Muttersprache sprechen, wirklich gut. Die Texte sind düster und eindringlich und nicht der komische Kram, den man oft auf modernen Thrash-Alben findet. Die Produktion ist kraftvoll und druckvoll. Der Mix ist klar und transparent, ohne die für diese Art von Musik notwendige Rohheit zu opfern. Kein Detail geht im Mix unter, und auch der Bass ist voll hörbar. Wenn du harten Thrash ohne Schnickschnack magst, sollte „…on Chains of Doom“ ganz oben auf deiner Liste stehen. (METAL ARCHIVES)
Wuchtige Akkorde und blitzschnelles Schlagzeugspiel, präzise und enthusiastisch vorgetragen, erwarten die Hörer. Die Grundmelodie weicht nicht allzu sehr von dem ab, was die Helden der Bay Area den Metal-Fans der 80er und 90er Jahre bereits präsentiert haben. Total Annihilation hat den bekannten Staccato-Akkorden jedoch einige kleine, subtile Variationen hinzugefügt, indem sie einen Grundton auf- oder abwärts spielen oder ein charakteristisches Riff eines Songs an anderer Stelle kurz aufgreifen. Es gibt auch Anklänge an Death Metal, denn der Thrash-Sound dieser Jungs ist absolut vernichtend. Das ist nicht die Art von Skate-Punk/Hardcore/Crossover-beeinflusstem Zeug, die heutzutage so verbreitet ist, sondern eine sehr schwere und brutale Variante dieses Stils – ähnlich dem, was Bands wie In Malice's Wake bieten.
Die knackige Wucht der Rhythmusgitarre steht im Kontrast zu den fantastischen Harmonien der Leadgitarre und verleiht dem Ganzen eine fesselnde Atmosphäre. Die fünf Musiker haben ein großartiges Gespür für eingängige Riffs und einprägsame Refrains, sodass jeder Song genauso viel Spaß macht wie der vorherige. Das Songwriting ist direkt und präzise, ohne dabei zu simpel oder langweilig zu wirken. Es gibt einige wirklich coole Soli, die aber nie übertrieben sind und sich perfekt in den jeweiligen Songfluss einfügen. Dasselbe gilt für das Schlagzeug, das das Rückgrat der Musik bildet, ohne jemals zu chaotisch oder hektisch zu wirken.
Sänger Daniel hat die perfekte Stimme für diesen Sound. Mit einem Wechsel zwischen wütendem Mittelton und hohen Schreipassagen liefert er leidenschaftlich und intensiv ab. Seine Aussprache ist im Vergleich zu manch anderen Sängern, die ebenfalls kein Englisch als Muttersprache sprechen, wirklich gut. Die Texte sind düster und eindringlich und nicht der komische Kram, den man oft auf modernen Thrash-Alben findet. Die Produktion ist kraftvoll und druckvoll. Der Mix ist klar und transparent, ohne die für diese Art von Musik notwendige Rohheit zu opfern. Kein Detail geht im Mix unter, und auch der Bass ist voll hörbar. Wenn du harten Thrash ohne Schnickschnack magst, sollte „…on Chains of Doom“ ganz oben auf deiner Liste stehen. (METAL ARCHIVES)


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