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Therion - Con Orquestra



Release Info: 2026 - Napalm - Live
Band Info: Schweden - 1987 - Gothic Metal      
Bewertung: 8,5         


Songs:

1. The Blood Of Kingu
2. The Ruler Of Tamag
3. The Birth Of Venus Illegitima
4. Tuonela
5. Twilight Of The Gods
6. Mon Amour, Mon Ami
7. La Maritza
8. Via Nocturna
9. Asgard
10. Draconian Trilogy

11. Ginnungagap
12. Ten Courts Of Diyu
13. Litany Of The Fallen
14. Siren Of The Woods
15. Son Of The Staves Of Time
16. Lemuria
17. Sitra Ahra
18. Quetzalcoatl
19. The Rise Of Sodom And Gomorrah
20. To Mega Therion

Mein Interesse an Symphonic Metal hat bekanntlich stark abgenommen, weil Nightwish plötzlich keine eingängigen Songs mehr hinbekommen und Within Temptation und Ad Infinitum in moderne Gefilde vorgedrungen sind. Bisher habe ich eigentlich nur Visions Of Atlantis und Leaves’ Eyes noch die Stange gehalten, dabei vergesse ich doch glatt, dass es da ja noch eine Band aus Schweden gibt, die seit mittlerweile 38 Jahren immer für feinste Qualität bürgt. Aber irgendwie zähle ich Therion immer noch zum Death Metal, auch wenn das natürlich längst anders ist, keine Ahnung wieso das ist… 

Nun denn, mit «Con Orquesta» haben Christofer Johnsson und seine Schar sich selbst ein kleines Denkmal gesetzt. Zusammen mit dem Orquesta Sinfónica Nacional de México trat man in der – mit 11'000 Fans ausverkauften – Mexico City Hall auf und nahm dieses Spektakel glücklicherweise auf und kann nun der ganzen Welt präsentieren, wie gut Orchester und Therion zusammenpassen. Speziell an der ganzen Sache ist, dass Christofer einen mexikanischen Dirigenten bat «…unseren Song zu interpretieren, neue Arrangements hinzuzufügen und die bestehenden mit dem Orchester zu erweitern. Zusätzlich wurden neue Intros und kleine Zwischenspiele geschrieben. Das Ergebnis ist eine echte mexikanische Interpretation von Therion live mit Orchester.» 

In der Tat klingt das Live Album nach einer neueren Version der Schweden, aber das ganze ist musikalisch einfach auf einer schwindelerregenden Höhe angesiedelt. Bandklassiker wie «The Birth Of Venus Illegitima», «Ginnungagap» «The Rise Of Sodom And Gomoorah» oder das unverzichtbare «To Mega Therion» klingen opulenter und dichter, verlieren aber ihre Magie nicht. Die Zuschauerreaktionen sind deshalb zu Recht laut und runden so eine Live Scheibe ab, welche wohl in Zukunft als Referenzwerk im Symphonic Metal gelten wird oder um es in anderen Worten zu sagen: Nicht Nightwish sondern Therion stehen – völlig zurecht - auf dem Thron!


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