1. Dead Undead
Sieben Jahre ist es her, als die Briten ihr Debüt «Havoc At The Midnight Hour» veröffentlicht haben. Nun folgt das zweite Album, welches im Prinzip keinerlei Neuerungen bietet, weder im Bandgefüge noch im dreckigen Sound des Trios. Dreckiger Thrash mit Anleihen von Motörhead, Venom und Midnight.
Natürlich kann man vom Ruhrpott Label kaum eine glattgebügelte High End Produktion erwarten, aber diesmal klingt das zwar Old School, aber doch absolut passend. Auch die Songs machen Spass, schon der Opener «Dead Undead» findet sofort den Weg in meine Best Of-Playlist. Natürlich, grosse Sprünge darf man nicht erwarten, aber die 30 Minuten haben die Jungs mit abwechslungsreichen und starken Riffs, Solos und überraschend vielen guten Melodien ausgefüllt. Dreckig bleibt natürlich der fiese Gesang von Dan Chainsaw, aber die NWOBHM Einflüsse (Tank, Priest) sind noch ein wenig ausgeprägter als auf dem Debüt. Als Anspieltipps würde ich neben dem Opener auch noch «Like A Beast» und «Harlot’s Spell» empfehlen.
Wem Bands wie Hellripper, Bewitcher
oder Desaster zu hart sind, der findet hier einen perfekten Einstieg in den
schwarz angehauchten Thrash. Will man es aber in die erste Liga schaffen, dann
sollte es nicht wieder so lange gehen bis ein neues Werk erscheint.


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