Bewertung: 7,5
1. Sengakuji Temple
Zwei Jahre nach dem ersten Teil, erzählen die Finnen zum zweiten Mal Geschichten aus dem Land der aufgehenden Sonne. Auf die Jungs aufmerksam wurde ich vor einigen Jahren vor allem aufgrund der Tatsache, dass Sami Hinkka (Ensiferum) hier den Bass zupft. Dass man ausserdem trotz Keyboard getränktem Power Metal nach wie vor nicht auf Härte verzichten muss, dafür sorgen hier die beiden Gitarristen Esa Orjatsalo (Bloody Hell) und Mikko Salovaara (Daimonic). Ebenfalls erfreulich, dass bei Metal de Facto noch ein Keyboarder engagiert ist, etwas dass mich in letzter Zeit extrem negativ aufgefallen ist (nicht wahr Beast in Black oder Induction?).
Natürlich werden Melodien nach wie vor gross geschrieben. Ungewöhnlich ist allerdings, das man gleich mit einer achtminütigen Nummer schreibt. «Sengakuji» startet mit einer japanischen Sprechstimme und asiatischem Flair, entwickelt sich aber schnell zu einer Power Metal Nummer mit Hard Rock Einflüssen. «Across The Milky Way» ist dann eher was für die Battle Beast Fraktion, catchy wie Hölle und trotzdem haben die Gitarren noch genug Luft. Wer Stratovarius mag, bekommt mit ICE-Titeln wie «Gojira», «Fury And Beauty» oder «Pen Is Mightier Than Sword» ebenfalls etwas geboten.
Die beiden Balladen «The Wanderers
Truth» und «Lighter Than A Feather» sorgen für Abwechslung hätten aber der Struktur
wegen, etwas anders platziert werden können. Klingt eigentlich alles gut,
allerdings soll nicht verschwiegen werden, dass mir Teil Eins besser gefallen
hat. Die Refrains, die Hooks und das Songwriting waren auf dem Vorgänger
gelungener aber es ist natürlich trotzdem ein gutes Power Metal Album und
dürfte Fans von Bloodbound, Stratovarius, Battle Beast oder Sonata Arctica
ziemlich glücklich machen.


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