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Augury - Fragmentary Evidence



Release Info: 2009 - Nuclear Blast - Full Length
Band Info: Kanada - 2002 - Death Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. Aetheral
2. Simian Cattle
3. Orphans Of Living
4. Jupiter To Ignite
5. Sovereigns Unknown
6. Skyless
7. Faith Puppeteers
8. Brimstone Landscapes
9. Oversee The Rebirth

Wir halten diese Rezension relativ kurz, da ich Augury bereits in meiner Rezension ihres letzten Albums „Illusive Golden Age“ von 2018 besprochen habe. Hier geht es ausschließlich um ihr zweites Album „Fragmentary Evidence“ aus dem Jahr 2009. Legen wir los. Vor den 2010er-Jahren erlebte die Technical-Death-Metal-Szene einen Aufschwung, als eine neue Welle von Bands die progressiven Death-Metal-Elemente auf die Spitze trieb. Bands wie Decrepit Birth, Obscura, The Faceless und Augury erschlossen neue musikalische Gefilde und erweiterten das Genre. Augury hatten ihr Debütalbum bereits einige Jahre zuvor veröffentlicht, daher war es an der Zeit zu sehen, welchen Beitrag die Band zur Weiterentwicklung des Genres leisten konnte.

Im Vergleich zu ihrem neuesten Album würde ich sagen, dass Augury auf ihrem zweiten Album deutlich härter, intensiver und unberechenbarer waren. Songs wie „Skyless“, „Simian Cattle“, „Aetheral“ und „Faith Puppeteers“ sind unglaublich komplex, so sehr, dass selbst eingefleischte Fans des Genres Mühe haben werden, den roten Faden zu erfassen. Ihre bizarre Klangmischung lässt sich am besten als „Quo Vadis und Gorguts tun sich zusammen, um Death-Metal-Versionen der komplexesten Songs von King Crimson zu spielen“ beschreiben. Jeder Track ist brutal und besticht durch beeindruckendes Gitarren-, Bass- und Schlagzeugspiel sowie Patricks schizophrenen Gesang.

Dominics Spiel auf dem bundlosen Bass ist das beste seiner Karriere, und einige der besten Songs von Augury sind auf diesem Album zu finden. „Illusive Golden Age“ ist in seiner Herangehensweise und seinen Ergebnissen etwas stimmiger, während „Fragmentary Evidence“ gegen Ende etwas schwächelt. „Brimstone Landscapes“ ist ein guter Song, der jedoch durch den grauenhaften weiblichen Gesang gegen Ende stark beeinträchtigt wird. „Oversee the Rebirth“ zieht sich viel zu lange hin und ist bei Weitem nicht so gut wie der andere lange Track „Jupiter to Ignite“.

Insgesamt würde ich sagen, dass dieses Album ihrem neuesten Werk ebenbürtig ist. Die Highlights sind zwar besser als auf „IGA“, aber die Schwächen gleichen das aus, da „IGA“ meiner Meinung nach qualitativ konstanter war. Es ist dennoch ein großartiges Album, und Augury zählt weiterhin zu den besten Bands des Genres. Der progressive Charakter ist auf diesem Album noch einmal gesteigert, da es deutlich bizarrer und komplexer ist als sein Vorgänger. Beide Alben sind für sich genommen großartig. (METAL ARCHIVES)




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