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Devourment - Butcher The Weak



Release Info: 2006 - Brutal Bands - Full Length
Band Info: USA - 1995 - Death Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. Butcher The Weak
2. Masturbating At The Slab
3. Serial Cocksucker
4. Tomb Of Scabs
5. Autoerotic Asphyxiation
6. Anal Electrocution
7. Fuck Her Head Off
8. Babykiller

Diese Version mit dem gelben Cover aus dem Jahr 2006, eine Neuaufnahme mit einem neuen Bassisten, hat eine deutlich sauberere Produktion. Das macht sie moderner, wenn man auf so etwas steht – mehr in Richtung Slam Rock. Majewski liefert hier eine ganz andere Performance ab, mit viel mehr Höhen und einigen verständlichen Passagen, anstatt einfach nur so tief wie möglich zu gurgeln und Rosas auf „Decapitated “ zu kopieren. Man kann das sehen, wie man will – entweder als positive Weiterentwicklung oder als negative Abweichung von der gewohnten Formel. Neben der viel klareren Produktion ist auch das Gitarrenspiel deutlich ausgefeilter. Es ist präzise und gut einstudiert. Ich habe die Aufnahme von 2005 mit „Battles in the North“ verglichen … nun, die von 2006 ist De Mysteriis, die jede Note wie eine perfekt geölte Maschine spielen. Das ist also eine enorme Verbesserung. Das Schlagzeug ist wirklich gut, und da der Gesamtsound präziser ist, ist das ohnehin schon präzise Schlagzeugspiel das i-Tüpfelchen auf diesem Album. Die Schlagzeugproduktion ist hier allerdings schwächer: Der sauberere Sound bedeutet weniger knackige Snare, die für klassischen Slam unerlässlich ist, und die Becken sind im Mix nicht so laut, sodass manche großartige Beckenarbeit (wie bei „Autoerotic“) untergeht.

Der sauberere Sound lässt andere Songs glänzen – „Anal Electrocution“ und „Fuck Her Head Off“ gehören zu den besten des Albums. Jeder einzelne, energiegeladene Ton knallt gleichzeitig in kristallklarem Klang nieder und lässt einen erkennen, wie verdammt brutal diese Songs tatsächlich sind, was bei der Aufnahme von 2005 nicht so deutlich wurde. „Fuck Her Head Off“ hat ein großartiges, tempowechselndes Riff, bei dem Majewski „schneller, schneller“ schreit, während die Gitarren an Tempo zulegen und so viel Dynamik erzeugen. Es ist einfach genial. Insgesamt bekommt die Version von 2006 von mir 85 %. Ich hätte mir zwar gewünscht, Majewski hätte den Gesang ähnlicher aufgenommen wie 2005 (also ähnlich wie Rosas auf „Decapitated“), aber die positiven Aspekte dieser Neuaufnahme machen diesen einen großen Mangel mehr als wett. Ein besseres Gitarrenspiel und ein klarerer Sound lassen die Brutalität erst richtig erlebbar werden. Ein Muss für Slam-Fans. (METAL ARCHIVES)

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