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Dying Fetus - War Of Attrition



Release Info: 2007 - Relapse - Full Length
Band Info: USA - 1991 - Death Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Homicidal Retribution
2. Fate Of The Condemned
3. Raping The System
4. Insidious Repression
5. Unadulterated Hatred
6. The Ancient Rivalry
7. Parasites Of Catastrophe
8. Obsolete Deterrance

Auf „War of Attrition“ liefern die Death-Grind-Gurus von Dying Fetus mehr vom Gleichen, doch die Qualität hat sich nicht verändert. Die Jungs von Fetus verstehen es immer noch, richtig geilen Death-Grind zu machen, egal was die Kritiker sagen. Die Riffs sind wie erwartet brachial, superschnelle Grind-Riffs vermischt mit treibenden Death-Metal-Riffs. Sie haben einen schönen Biss und eine gewisse Rauheit, die dem Ganzen einen satten und tiefen Sound verleihen. Schade nur, dass die meisten Riffs nicht besonders einprägsam sind, was gerade im Death Metal wichtig ist. Sie sind nicht so chaotisch und wechseln ständig wie bei vielen zeitgenössischen Death-Metal-Bands; ihnen fehlt einfach die nötige Eingängigkeit, der Groove und die technische Finesse, um im Gedächtnis zu bleiben. Sie sind aber nicht schlecht, bleiben nur nicht hängen, mit Ausnahme des Songs „Insidious Repression“, der einige sehr schöne, ziemlich einprägsame Riffs bietet.

Der Bass füllt die tiefen Frequenzen sehr gut aus. Er ist durchgehend gut hörbar und rückt sogar ein paar Mal in den Vordergrund, wie in „Insidious Repression“ und „Unadulterated Hatred“. Insgesamt füllt er aber nur das Subrauschen und leistet nichts Außergewöhnliches. Das Schlagzeug ist auf diesem Album der absolute Hammer. Es ist schnell, unerbittlich und stellenweise ziemlich technisch. Obwohl die ständigen Blastbeats mit der Zeit ermüdend werden können, machen die genialen Fills und die treibende Kraft des Schlagzeugs sie wahrscheinlich zum besten Teil des Albums. Hinzu kommt die ordentliche Gesangsleistung, die größtenteils aus dem für das Genre typischen, quäkenden Gurgeln besteht und nach einer Weile ziemlich langweilig wird. Die anderen, höheren Growls sind jedoch deutlich besser, vor allem, weil sie abwechslungsreicher sind: Sie variieren in der Tonhöhe und tragen oft eine Melodie, während das Gurgeln ziemlich monoton ist. Sie bringen aber auch eine kleine, aber feine Abwechslung ins Album. Wäre das Album nur mit Gurgeln übersät, würde es das Hören zweifellos langweiliger machen. Alles in allem also eine hörenswerte Veröffentlichung, die extrem unterschätzt wird. Anders als die schärfsten Kritiker der Band behaupten mögen, ist das kein Ausverkauf von Fetus. Fetus liefert weiterhin erstklassigen Death-Grind ab, trotz kleinerer Schwächen (es fehlt ihm an Einprägsamkeit und es kann mitunter etwas langweilig werden (METAL ARCHIVES).




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